Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Für zwei Drittel aller schwer verletzten und getöteten Autoinsassen sind drei Unfallarten verantwortlich: Kollisionen mit Gegenständen neben der Strasse, Auffahr- und Frontalunfälle. Die bfu schlägt nun Massnahmen vor - vom Entfernen von Bäumen bis zur besseren Ausbildung der Verkehrsplaner.

Trotz sinkender Tendenz sei die Zahl der getöteten Autoinsassen in der Schweiz nach wie vor zu hoch, schreibt die Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) in einer Mitteilung vom Dienstag. Jährlich werden laut bfu deren 180 getötet und 1800 schwer verletzt.

Eine wissenschaftliche Analyse zeigt nun: Für zwei Drittel aller schwer verletzten oder getöteten Autoinsassen sind drei von rund 50 Unfalltypen verantwortlich: Schleuderunfälle mit anschliessender Kollision mit einem Gegenstand neben der Strasse (35 Prozent), Auffahrunfälle (16 Prozent) sowie Frontalzusammenstösse mit einem entgegenkommenden Fahrzeug (12 Prozent). Beinahe die Hälfte der Unfälle ereignen sich in einer Kurve.

"Wenn man die Zahl der getöteten und schwer verletzten Insassen noch weiter senken will, gibt es sowohl beim Menschen als auch beim Fahrzeug und bei der Infrastruktur noch Potenzial", sagte bfu-Medienchef Rolf Moning zur Nachrichtenagentur SDA.

So zeigt denn das 253-seitige Dossier Massnahmen in allen drei Bereichen auf. Unter anderem empfiehlt die bfu einen zeitlich befristeten Führerschein für alle Autolenker und einen regelmässigen Test auf Tages- und Nachtsehvermögen für Lenker ab 50 Jahren. Zudem soll erforscht werden, inwiefern ein schlechtes Gehör zu Unfällen führen kann.

Fahrer mit Rabatten locken

Was die Fahrzeuge anbelangt, so setzt die bfu vor allem auf Ausrüstungsvorschriften wie Bremsassistent und Tagfahrleuchte und auf Versicherungsrabatte für Fahrer, die sich für bestimmte Sicherheitstechnologien entscheiden.

Doch auch die Infrastruktur kann laut bfu noch stark verbessert werden, um schwere Unfälle zu vermeiden. So könnten etwa feste Objekte wie Bäume und Mauern, die zu nahe an der Strasse stehen, entfernt werden - sofern dies nicht bereits beim Bau der Strasse beachtet wurde. Auch besser koordinierte Lichtsignalanlagen, bessere Beleuchtung und deutlicher getrennte Verkehrsrichtungen könnten zu weniger Unfällen beitragen.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.









The citizens' meeting

The citizens' meeting

1968 in der Schweiz

SDA-ATS