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Die Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU) macht mit einem Video auf die Verletzungsgefahren im Kraftraum aufmerksam. 4300 Personen verletzen sich jährlich beim Krafttraining. (Symbolbild)

KEYSTONE/GAETAN BALLY

(sda-ats)

Wer seinem Körper etwas Gutes tun will, führt regelmässig ein Training durch. Ein Krafttraining bietet schier unzählige Möglichkeiten. Doch damit ist auch die Unfallgefahr gross: Jedes Jahr endet für rund 4300 Personen ein Fitnesstraining mit einer Verletzung.

Neues Jahr, neue Fitness: Das nehmen sich alljährlich viele Menschen vor. Sobald das Jahresabonnement gekauft und die Motivation heraufbeschwört wurde, kann es losgehen mit dem Stählen der Muskeln an Beinpresse und Drückbank. Doch wer zu wenig Acht gibt, muss früher pausieren als gewollt: 4300 Personen verletzen sich jährlich bei einem Krafttraining.

Die Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU) wirbt am Mittwoch mit dieser Zahl für ihr neues Video. Darin zeigen Dennis Hediger, Captain des FC Thun und Fitnesstrainer, sowie Hansjürg Thüler, Leiter Sport beim BFU, wie an ein Fitnesstraining herangegangen werden muss, damit dieses unverletzt abgeschlossen werden kann.

Die beiden geben dabei nicht nur technische Tipps - wie den Hinweis, dass eine Langhantel nur mit so viel Gewicht beladen werden soll, dass zehn Wiederholungen möglich sind. Thüler und Hediger appellieren auch an die Selbsteinschätzung und Ehrlichkeit gegenüber sich selbst.

Man trainiere, um seinen Körper zu stärken, und nicht, um anderen zu imponieren. Auch solle man nicht versuchen, anderen im Fitnessraum nachzueifern. "Die anderen könnten Spitzensportler und auf einem ganz anderen Fitnessniveau sein", sagt Thüler im Video. Trainierende sollen Übungen machen, die auf sie zugeschnitten seien - und bei Fragen könne man in qualifizierten Fitnessstudios die Angestellten zu Rate ziehen.

Schmuck auf dem Laufband nicht nötig

"Die Qualität der Übung ist das Wichtigste", hält Hediger fest. Man müsse die Übungen konzentriert und nicht zu schnell durchführen. Zuvor müsse der Körper aufgewärmt und der Geist mental auf das Training vorbereitet werden. Natürlich seien dabei gute Schuhe wichtig - und mit Fingerringen, Uhren und Halsketten solle man nicht im Trainingsraum auftauchen.

Wichtig sei zudem, dass sich der Körper erholen könne. Kurze Pausen zwischen den Übungen sowie zwischen den Trainings seien für den Körper nötig: Mehr Training sei nicht automatisch besser, sagt Tühler weiter.

Die BFU rät zudem Personen, die über 35 Jahre alt sind und seit längerer Zeit keinen Sport betrieben haben, dass sie sich vorab von einem Arzt abchecken lassen sollen.

Unter Berücksichtigung dieser Hinweise ist die Gefahr geringer, dass die guten Vorsätze wegen einer Verletzung vorerst wieder auf Eis gelegt werden müssen.

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SDA-ATS