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Wie Jolanda Neff an den Olympischen Spielen versucht sich dieses Jahr mit Linda Indergand erneut eine Mountainbikerin im Strassenradsport. Indergand hofft an der WM in Bergen auf ein Top-20-Resultat.

Dem Mountainbike kehre sie nicht den Rücken, sie sei "mit dem Herz definitiv eine Bikerin", so Indergand. "Aber ich bin immer schon gerne auch Strassenrennen gefahren. Es ist eine gute Abwechslung", begründet die Urnerin ihre Beweggründe, sich zum zweiten Mal nach 2014 mit den besten Strassenrennfahrerinnen zu messen.

Ihr erster WM-Auftritt vor drei Jahren im spanischen Ponferrada dauerte nicht allzu lange. Schon früh im Rennen musste sie nach einem Massensturz aufgeben. "Ich hoffe, dass ich dieses Mal davon verschont bleibe", sagte Indergand. "Die Angst, im Feld zu fahren, ist sicher etwas da. Ich habe Respekt davor."

Stürze prägten auch ihre diesjährige Saison auf dem Bike. Anfang Monat hatte sie ein solcher im Cross-Country-Rennen der WM in Australien weit zurückgeworfen. Diesen Zwischenfall habe sie verdaut. "Ich bin zuversichtlich, die Form stimmt immer noch", sagte die 24-Jährige.

Wenig Erfahrung auf der Strasse

Indergands Erfahrungen auf der Strasse halten sich in Grenzen. In diesem Jahr trat die Schweizer Zeitfahr-Meisterin von 2014 nur einmal gegen die besten der Welt an, und zwar an der Trofeo Alfredo Binda im März. Mit dem 22. Platz gelang der Olympia-Achten im Cross-Country dabei ein ansprechendes Resultat.

Ein konkretes Ziel für das 152,8 Kilometer lange WM-Rennen in Norwegen hat sich Indergand dennoch nicht gesetzt: "Es ist sehr schwierig, eine Prognose zu machen oder sich ein Ziel zu setzen. Ich möchte einfach möglichst lange vorne dabei bleiben."

Ihre Zurückhaltung beruht auch auf den Unterschieden zwischen einem Cross-Country- und einem Strassenrennen. "Der grösste Unterschied ist die Distanz und die Renndauer, die auf der Strasse viel länger ist. Zudem spielt das Taktische viel mehr mit als auf dem Bike", so Indergand.

Drei Schweizer Starterinnen

Der technische Stadtkurs mit teils engen Kurven und Kopfsteinpflaster sowie der 1,5 Kilometer lange Anstieg, den die Frauen achtmal zu bewältigen haben, "ist sicher nicht gegen mich", wie sich Indergand ausdrückte. Für sie gehe es darum, am Anfang möglichst Kräfte zu sparen, um im Finale dann auch mental noch bereit zu sein.

Die Schweizerinnen starten am Samstag zu dritt. Nebst Indergand tritt mit Ramona Forchini eine zweite Bike-Spezialistin an. Als Teamleaderin fungiert Schweizer Meisterin Nicole Hanselmann. Die Zürcherin ist eine der ganz wenigen Schweizerinnen, die voll auf den Strassenradsport setzt.

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SDA-ATS