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Die 98 Klubs der europäischen Top-5-Ligen investieren in dieser Transferperiode fast 4,3 Milliarden Euro in neue Spieler. Allein die Premier League gibt die Rekordsumme von 1,57 Milliarden aus.

Seit der Schliessung des Transferfensters in Spanien am Freitagabend um Mitternacht hat die Hektik ein Ende - zumindest in den wichtigsten Ligen des Kontinents. In Ländern wie der Türkei, in Tschechien (jeweils bis 8. 9.), Portugal (22. 9.) oder in vor allem finanziell interessanten Ligen wie Saudi-Arabien (12. 9.) oder den Vereinigten Arabischen Emiraten (2 .10) dürfen weiterhin Spieler verpflichtet werden.

Die meistumworbenen Akteure sind längst vom Markt oder ein Wechsel - wie etwa jener von Philippe Coutinho (Liverpool), Thomas Lemar (Monaco), Alexis Sanchez (Arsenal) oder Ross Barkley (Everton) kam im letzten Moment doch nicht zu Stande.

Abermals am spendierfreudigsten zeigten sich mit über anderthalb Milliarden Euro Ausgaben die 20 Vertreter der Premier League. Am "Deadline Day", wie der letzte Tag des Transferfensters in Grossbritannien genannt wird, wurden über 288 Millionen Euro (gegenüber 168 Mio. Ende Januar 2017) in neues Personal investiert. Letzter Höhepunkt waren die 38 Millionen, die Titelverteidiger Chelsea für Danny Drinkwater an Vorjahresmeister Leicester überwies.

Premier League 727 Mio. im Minus

Ausgaben und Einnahmen standen in keiner Liga in einem derartigen Missverhältnis wie in der Premier League. Das Minus betrug rund 727 Millionen. Als einzige der Top-5-Meisterschaften machte die spanische Liga ein Plus von rund 128 Millionen, was sich primär mit Neymars Weltrekord-Transfer von Barcelona zu Paris Saint-Germain (222) und bei weitem nicht komplett getätigten Re-Investments erklären liess.

Vom immer irreren Kreislauf profitierten Benfica Lissabon, Borussia Dortmund und Monaco, zumindest finanziell, am meisten. Basels Champions-League-Gegner verzeichnete einen Einnahmeüberschuss von 122 Millionen, Dortmund nahm 85,5 Millionen mehr ein, Monaco 75,5 - den Transfer des an PSG ausgeliehenen Kylian Mbappé noch nicht einmal eingerechnet.

Am wenigsten stimmte der Saldo per 31. August mit minus 173 Millionen Euro wegen des Verpflichtung von Neymar bei Paris Saint-Germain. Dahinter folgt Milan, das nach der Übernahme durch chinesische Investoren in der Sommerpause massiv aufgerüstet hat. Der Serie-A-Klub holte unter anderen Ricardo Rodriguez, mit rund 18 Millionen Euro der teuerste Transfer eines Schweizer Spielers in diesem Sommer, aus Wolfsburg. Total machte Milan ein Minus von fast 164 Millionen Euro.

Ausgaben und Einnahmen der Top-5-Ligen:

Klubs mit den meisten Ausgaben/Einnahmen und dem höchsten Saldo

* = Champions-League-Gegner des FC Basel

Die teuersten Transfers

Zahlen in Millionen Euro

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SDA-ATS