Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

London/Paris - Frankreichs Bischöfe und das Oberhaupt der Katholiken in England und Wales haben sich hinter Papst Benedikt XVI. gestellt. Sie zeigten sich empört über Kritik am Papst, früher als Kardinal an der Vertuschung von Kindesmissbrauch durch Kirchenleute mitgemacht zu haben.
Die französischen Bischöfe empfänden "Schande und Bedauern vor den verabscheuenswürdigen Taten, die durch bestimmte Priester und Geistliche begangen wurden", erklärten sie nach einem Treffen in Lourdes in einem Brief an den Papst.
Darin wandten sich die Bischöfe aber auch gegen "Verleumdungen", die auf den Papst zielten. "Wir stellen fest, dass diese untragbaren Dinge in einer Kampagne benutzt werden, die Ihre Person angreift."
Auch das Oberhaupt der Katholiken in England und Wales, der Erzbischof von Westminster Vincent Nichols verteidigte den Papst. Der damalige Kardinal Joseph Ratzinger - heute Papst Benedikt XVI. - sei kein "untätiger Beobachter" gewesen.
Er habe als Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre Änderungen in der Kirche eingeführt, um Kinder besser zu schützen, schrieb Erzbischof Nichols in der Zeitung "The Times".
Nichols reagierte damit auch auf neue Vorwürfe, wonach es der Vatikan in den 90er Jahren versäumt habe, gegen einen US-Priester vorzugehen, der bis zu 200 gehörlose Jungen missbraucht haben soll.
Die Vatikanzeitung "Osservatore Romano" kritisierte ebenfalls die Anschuldigungen. Dies sei ein "schändlicher Versuch", dem Kirchenoberhaupt zu schaden.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

SDA-ATS