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Die Zahl der in Massengräbern im Nordosten Mexikos gefundenen Leichen ist weiter gestiegen. Am Dienstag (Ortszeit) gaben die örtlichen Behörden den Fund von 32 Leichen in San Fernando im Bundesstaat Tamaulipas bekannt, wodurch die Gesamtzahl dort auf 120 stieg. Im Bundesstaat Sinaloa im Nordwesten Mexikos wurde ein Massengrab mit elf Leichen entdeckt.

Die mexikanische Regierung machte das brutale Drogenkartell Los Zetas für den Mord an 116 Menschen verantwortlich. "Wir können bestätigen, dass die Leichen von 116 Menschen gefunden wurden, die offenbar durch die kriminelle Gruppe Zetas getötet wurden", sagte Justizministerin Marisela Morales am Dienstag. Rund 30 Experten arbeiteten an der Identifizierung der Opfer.

Am Donnerstag war im Bundesstaat Tamaulipas in der Region von San Fernando rund 160 Kilometer südlich der Grenze zum US-Bundesstaat Texas die grösste jemals in Mexiko entdeckte Ansammlung von Massengräbern gefunden worden. Seitdem werden immer neue Gräber entdeckt - allein am Dienstag wurden 32 weitere Leichen ausgegraben. Am Donnerstag waren 59 Leichen gefunden worden, am Freitag 13 und am Sonntag 16.

Reisebusse überfallen

Nach Angaben der Behörden wurden seit Beginn des Jahres in der Region sechs Reisebusse überfallen, die regelmässig zur US-Grenze fuhren. Ausgewählte Insassen der Busse wurden demnach von bewaffneten Männern entführt. Bisher wurden 17 mutmassliche Beteiligte an den Verbrechen festgenommen. San Fernando liegt auf einer Strecke in Richtung USA.

An Bord der vermissten Busse befanden sich nach Behördenangaben vorwiegend Mexikaner, doch wurde auch die Leiche eines Guatemalteken gefunden. Das US-Konsulat in Matamoros sagte zudem, mindestens ein US-Bürger habe sich an Bord eines der überfallenen Busse befunden.

Nach Angaben der Armee wurden die Gräber dank der Hinweise eines Verdächtigen entdeckt, der zugab, an der Ermordung von 43 Menschen beteiligt gewesen zu sein. Einwohner sagten örtlichen Medien, die Gesamtopferzahl könne noch deutlich steigen.

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SDA-ATS