Zwischen den Flugschreiber-Daten der am vergangenen Sonntag abgestürzten Ethiopian-Airlines-Maschine und denen des im vergangenen Oktober verunglückten indonesischen Lion-Air-Passagierflugzeugs gibt es einer ersten Auswertung zufolge deutliche Ähnlichkeiten.

Diese müssten bei den derzeitigen Ermittlungen näher untersucht werden, teilte die äthiopische Verkehrsministerin Dagmawit Mogesam am Sonntag mit. Sie kündigte zugleich die Veröffentlichung eines vorläufigen Untersuchungsberichts "in 30 Tagen" an.

Die Maschine vom Typ Boeing 737 MAX 8 war am vergangenen Sonntag verunglückt, 157 Menschen kamen dabei ums Leben. Die genaue Absturzursache ist noch unklar, Experten vermuten aber ein technisches Problem bei der Maschine. Erst im Oktober war in Indonesien eine Maschine des gleichen Typs der Gesellschaft Lion Air wenige Minuten nach dem Start abgestürzt, dabei starben 189 Menschen.

Seit dem jüngsten Unglück in Äthiopien sind rund um den Globus Flugverbote für die Boeing-Maschinen des Typs 737 MAX erlassen worden, darunter auch in den USA. Der US-Flugzeugbauer teilte am Donnerstag mit, vorerst diese Maschinen nicht mehr auszuliefern.

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