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Wolfenschiessen NW - Ein Jahr, nachdem zwei Kinder in Wolfenschiessen vom Gerlibach mitgerissen worden sind, wird die Furt mit Blinklichtern gesichert. Wanderer und Biker sollen damit angehalten werden, eine Umleitung zu benützen.
Hans Kopp, Gemeindepräsident von Wolfenschiessen, bestätigte einen Bericht der "Neuen Nidwaldner Zeitung". Die Furt wird demnach wie ein unbewachter Bahnübergang gesichert: Blinken die Lichter, darf der Gerlibach nicht mehr traversiert werden.
Die Anlage soll gemäss Kopp bis Ende Juli im Betrieb sein. Die Warnlichter, die automatisch ausgelöst werden, stehen nicht direkt bei der Furt, sondern bei den Wegverzweigungen. Tafeln informieren dort über die Umfahrung.
Mit dieser frühzeitigen Information soll das Risiko möglichst klein gehalten werden, dass die Furt trotz Hochwasser benutzt wird. Auf die Alternative zu den Blinklichtern - eine Barriere bei der Furt - wurde deshalb verzichtet. Das Projekt einer Brücke wurde aus Kosten- und Sicherheitsgründen ebenfalls verworfen.
Drei Kinder allein unterwegsDas Gerlibach-Drama hatte sich am 17. Juli 2009 ereignet. Eine Mutter hatte ihre elfjährige Tochter zusammen mit einem ihr anvertrauten sechsmonatigen Buben und dessen vierjähriger Schwester von Luzern aus allein heim nach Wolfenschiessen geschickt.
Auf dem Marsch von der Bahnstation Grafenort nach Wolfenschiessen mussten die drei Kinder auf einer Furt den Gerlibach überqueren, der wegen eines Unwetters Hochwasser führte. Die Elfjährige und das Kleinkind wurden von den Fluten in den Tod gerissen. Die Vierjährige konnte sich in Sicherheit bringen.
Juristisch abgeschlossen ist der Fall noch nicht. Gegen die Mutter der Elfjährigen läuft wegen mehrfacher fahrlässiger Tötung und Verletzung der Fürsorgepflicht ein Verfahren.

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SDA-ATS