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Bern - Die Schweiz hat eine weitere Gewitternacht mit zahlreichen Blitzen, starken Böen und lokalem Hagel hinter sich. Die Gewitter waren allerdings weniger stark als die Wetterdienste erwartet hatten. Im Kanton Luzern tötete ein Blitz acht Rinder.
Betroffen waren vor allem die Kantone Bern, Aargau, Luzern und Freiburg, wie SF Meteo mitteilte. Starke Höhenwinde trieben eine erste Gewitterzelle, die sich am Mittwochabend über dem Schwarzenburgerland gebildet hatte, rasch weiter. Auch in den Kantonen Zürich und Thurgau blitzte und donnerte es.
Gewitterzellen bewegten sich raschWeil die Gewitterzellen sich rasch bewegten, fielen die Regenmengen eher gering aus. Doch der Wind blies örtlich kräftig: In Luzern wurden am Abend Böen von 96 Stundenkilometern (km/h) registriert, in Leibstadt AG Windstösse von 80 km/h. Am Urnersee, am Walensee und am Untersee wurden knapp 70 km/h gemessen.
Schäden meldete am späten Mittwochabend die Luzerner Kantonspolizei. In Ufhusen wurden vier Kühe, drei Rinder und ein Kalb von einem Blitz getötet. In Doppleschwand und in Horw stürzten Bäume um. In den Kantonen Zürich und Zug gingen bis am Donnerstagmorgen keine Schadenmeldungen ein.
Bei der Berner Kantonspolizei waren bis Donnerstagmorgen lediglich kleine Schäden im Oberland bekannt. Eine Sprecherin erwähnte einen auf eine Strasse gestürzten Baum, herumfliegende Bauteile und einen Blitzeinschlag.
Die Wetterdienste hatten am Mittwoch - dem bisher heissesten Tag des Jahres - vor heftigen Gewittern mit Sturmböen und Hagel gewarnt. Kaum Schäden habe es gegeben, weil die Bevölkerung frühzeitig informiert worden sei, schrieb SF Meteo dazu.
Lage überschätztBei MeteoSchweiz hiess es auf Anfrage, die Lage sei überschätzt worden. Der Föhn habe stärker geblasen als erwartet und so die Gewitter unterdrückt. Die gefährliche Front sei über Deutschland und Frankreich statt über die Schweiz gezogen.

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SDA-ATS