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Bern - Überfrierende Nässe hat am Donnerstagmorgen zu erheblichen Problemen im Strassenverkehr geführt. In mehreren Deutschschweizer Kantonen führten spiegelglatte Strassen zu mehr als 200 Unfällen. Eine Person kam dabei ums Leben, mindestens zehn wurden verletzt.
Der Wetterwechsel mit steigenden Temperaturen habe die Strassen am frühen Morgen in Eisflächen verwandelt, sagte ein Sprecher der Verkehrsinformation Viasuisse auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Vor allem weite Teile des Mittellandes seien betroffen gewesen. Keine Probleme mit dem Eis bekundeten die Westschweiz und die Region Basel.
Ein folgenschwerer Unfall ereignete sich in Basadingen TG. Ein 42-jähriger Autofahrer war mit seinem Fahrzeug in einer Kurve von der Strasse gerutscht. Als er ausstieg und seinen Wagen begutachtete, prallte ein zweites Auto in sein Fahrzeug, wie die Thurgauer Kantonspolizei mitteilte.
Der 42-Jährige wurde zwischen den beiden Autos eingeklemmt und erlitt dabei so schwere Verletzungen, dass er noch am Unfallort starb. Auf rutschigen Strassen im Thurgau ereigneten sich rund 30 weitere Unfälle. Zumeist gab es Blechschaden. Zwei Personen mussten ins Spital gebracht werden.
Ambulanz fährt in LastwagenZu rund 50 Unfällen kam es im Kanton Aargau. Bei der Kollision eines Ambulanzfahrzeugs mit einem auf vereister Fahrbahn stehenden Lastwagen wurden in Kaisten AG vier Personen verletzt, zwei davon schwer, wie die Kantonspolizei Aargau mitteilte.
In der Ambulanz war eine dreiköpfige Besatzung mit einem verletzten Patienten unterwegs ins Spital Laufenburg AG, im Lastwagen sassen zwei Personen. Nähere Angaben zum Unfall machte die Polizei nicht. Sie riet allen Autofahrern dringend, die Fahrweise den prekären Strassenverhältnissen anzupassen.
Ebenfalls rund 50 Verkehrsunfälle zählte die Kantonspolizei Zürich. Drei Personen wurden leicht verletzt. Besonders betroffen war die Autobahn A4 zwischen Schaffhausen und Winterthur: Dort krachte es mindestens 15 Mal. Im Kanton Schaffhausen kam es laut Polizei zu rund einem Dutzend Unfällen mit Blechschäden.
Heikle AutobahnausfahrtenAuf den Strassen im Kanton Solothurn zählte die Polizei rund 40 Unfälle. Zu vielen Blechschäden kam es auf vereisten Aus- und Einfahrten zur Autobahn A5. In der Folge stauten sich die Fahrzeuge auf der Autobahn. In der Region Solothurn konnte zudem ein grosser Teil der Linienbusse wegen Glatteis nicht fahren.
Mindestens 40 Unfälle ereigneten sich nach Polizeiangaben im Kanton Bern - die meisten davon im Seeland und im Berner Jura. In Pieterlen BE drehte sich ein Auto und landete auf der Seite; eine Person wurde leicht verletzt. In Diessbach bei Büren waren gleich drei Autos in eine Kollision verwickelt.

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SDA-ATS