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SVP-Nationalrat Christoph Blocher warnt davor, dass der Kampf um den Gripen in einen Kampf zwischen den Flugzeugfirmen ausarte. Er schliesse nicht aus, dass die Gegenkampagne von den unterlegenen Konkurrenten des schwedischen Gripenherstellers Saab finanziert werde.

"Die Gegner des Gripen haben wohl mehr Geld. Fragen Sie sie doch mal, woher die Gegner ihre Mittel haben! Wie weit wirken hier im Hintergrund die grossen Konkurrenten vom Gripen mit?", sagte Blocher in einem Interview in den Zeitungen "Zentralschweiz am Sonntag" und "Ostschweiz am Sonntag".

Die Konkurrenten hofften mit Sicherheit, dass der Gripen durchfalle. Da bestehe ein riesiges Geschäftsinteresse. "Ich bin lange genug im Geschäftsleben und in der Politik und weiss, was da läuft." Die seien "durchtriebener als die Schweden" und schickten "nicht einen Fax", sagte Blocher.

Mit Bezug auf das Informationsleck beim schwedischen Botschafter meinte Blocher, die Kritik nach dessen Berichten hätte dem Gripen zwar kaum genützt, doch er finde es auch nicht schlimm, "wenn man den Gripen zeigt". Der Stimmbürger müsse schliesslich sehen können, über welches Flugzeug er abstimme.

Er selber stelle sich zur Verfügung, um in den nächsten Wochen an Podien dem Gripen das Wort zu reden. An vorderster Front werde er aber nicht mitkämpfen: "Ich kann schliesslich nicht jeden Abstimmungskampf in der Schweiz führen."

Ob er sich finanziell an der Kampagne beteilige, mochte er nicht kommentieren. "Sage ich Ja, ist es wieder eine Blocher-Abstimmung. Sage ich Nein, heisst es, die Abstimmung sei uns nicht wichtig."

SDA-ATS