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Der Autoverlad am Lötschberg wird mit dem Fahrplanwechsel vom 14. Dezember teurer. Die BLS erhöht die Tarife im Einvernehmen mit dem Preisüberwacher zum Teil deutlich.

Der Verlad eines Autos oder eines Wohnmobils wird ab Mitte Dezember montags bis donnerstags neu 27 Franken statt 22 Franken kosten. Das gab die BLS am Mittwoch in Spiez vor den Medien bekannt. An den Freitagen, Samstagen und Sonntagen beträgt der Tarif neu 29.50 statt 27 Franken.

Wer allerdings das Ticket vor der Fahrt im Internet löst statt in Kandersteg BE oder Goppenstein VS an der Kasse, erhält einen Rabatt. In diesem Fall kostet der Transport eines Autos oder Wohnmobils durch den Tunnel zwischen Montag und Donnerstag 25 Franken, zwischen Freitag und Sonntag 28 Franken.

Zu den Neuerungen gehört auch, dass die BLS ein Jahresabonnement anbietet. Im Gegenzug schafft sie zwei von vier Punktekarten ab. In den Nächten auf Samstag und Sonntag führt die BLS am Lötschberg zudem in jede Richtung je einen zusätzlichen Spätzug. Die Online-Tickets sind nur für Autos und Wohnmobile zu haben.

Seit drei Jahren defizitär

Die BLS nimmt mit der Preiserhöhung einen neuen Anlauf, um den seit drei Jahren defizitären Autoverlad in die schwarzen Zahlen zu bringen. Sie erhofft sich von der Preiserhöhung Mehreinnahmen von zwei Mio. Franken pro Jahr.

Vor allem der Rückgang von Schweizer Touristen im Wallis hat laut BLS-Chef Bernard Guillelmon zu den Defiziten beim Autoverlad geführt. Mindestens eine schwarze Null beim Autoverlad sei für die BLS ein Muss. Anstatt das Angebot zu reduzieren, setze die BLS lieber auf höhere Preise.

Guillelmon geht davon aus, dass die online-Tickets zu mehr Nachfrage führen werden. Wer im Internet ein Billett löse, fahre tatsächlich via Lötschberg und nicht plötzlich doch via Autobahn ins Wallis. Personal an den Kassen abzubauen, sei nicht das Ziel.

Die BLS verlädt zwischen den Kantonen Bern und Wallis - und in der warmen Jahreszeit auch zwischen Kandersteg BE und Iselle in Italien - mit jährlich 36'000 Zügen 1,26 Mio. Fahrzeuge. Seit mehreren Jahren wird der Autoverlad am Lötschberg nicht mehr subventioniert.

Geltende Vereinbarung endet

Das neue Preissystem am Lötschberg ersetzt eine Vereinbarung zwischen BLS und Preisüberwacher aus dem Jahr 2011. Diese läuft Mitte Dezember aus. Die neue Regelung gilt vorerst für ein Jahr. Laut BLS haben sich das Bahnunternehmen und der Preisüberwacher "im sämtlichen Punkten einvernehmlich geeinigt."

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SDA-ATS