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Rettungskräfte helfen den Passagieren des in Flammen aufgegangenen Flugzeugs in Peru. Alle Menschen an Bord überlebten, doch es gab viele Leichtverletzte.

KEYSTONE/EPA EFE / PERUVIAN NATIONAL POLICE/HANDOUT

(sda-ats)

Nach einer Bruchlandung in Peru sind alle 141 Menschen an Bord wie durch ein Wunder ohne grössere Verletzungen aus dem brennenden Flugzeug entkommen. Die Boeing 737-300 war bei der Ankunft in der Kleinstadt Jauja am Dienstagabend (Ortszeit) von der Piste abgekommen.

Wenig später ging sie in Flammen auf, wie die Fluggesellschaft Peruvian Airlines mitteilte. Es gab beim Unfall mehrere Leichtverletzte, aber kein einzigen Toten. Bevor die Flammen immer stärker wurden, konnten alle Passagiere und die Besatzung das Flugzeug verlassen.

Es habe Panik geherrscht, hiess es. Mehrere Fluggäste machten nach dem Verlassen Videos vom brennenden Flugzeug, starke schwarze Rauchwolken stiegen auf, wie vom Portal "El Comercio" veröffentlichte Videoaufnahmen zeigen.

Ursache zunächst unklar

Wie Peruvian Airlines mitteilte, waren die Gründe für das Unglück zunächst noch ungeklärt. "Dank der Erfahrung des Piloten und der Professionalität der Besatzung ist grösserer Schaden verhindert worden", betonte die Fluggesellschaft.

Nach Berichten von Zeugen verlor der Pilot wegen starker Winde die Kontrolle, andere sprachen von einem geplatzten Reifen als Ursache für den schweren Unfall. Auch war zunächst unklar, warum anschliessend das Feuer ausbrechen konnte.

Es handelte sich um einen ausserplanmässigen Flug von der Hauptstadt Lima in das 260 Kilometer östlich gelegene Jauja. Die Stadt in den Bergen ist wegen der Überschwemmungen, die seit Wochen Peru heimsuchen, kaum zu erreichen. Die meisten Strassen sind zerstört.

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SDA-ATS