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Bei einer Bombenexplosion sind in Libanon am Freitag sechs italienische Blauhelmsoldaten verletzt worden. Niemand schwebe in Lebensgefahr, sagte Italiens Verteidigungsminister Ignazio La Russa am Abend.

Er dementierte Medienberichte, nach denen zwei italienische Soldaten der UNO-Mission im Libanon (UNIFIL) getötet worden seien. Die ferngesteuerte Bombe explodierte, als der Konvoi der Patrouille die Küstenstadt Saida passierte.

Die Soldaten waren demnach auf dem Weg von der Hauptstadt Beirut in den Süden des Landes. La Russa berichtete, dass einem der verletzten Soldaten der Verlust eines Auges drohe. Ein weiterer Soldat sei notoperiert worden.

Kontingent im Libanon reduzieren

Aussenminister Franco Frattini erklärte nach dem Anschlag, dass Italien sein Kontingent im Libanon reduzieren wolle. Die Vereinten Nationen hingegen wollen in dem instabilen Land bleiben. Die UNO würden eng mit den libanesischen Behörden zusammenarbeiten, auch bei der Aufklärung dieses Attentats, sagte Generalsekretär Ban Ki Moon in New York.

Die UNO-Truppe überwacht den Waffenstillstand im Süden des Libanon. Sie war nach dem Krieg der israelischen Armee gegen den Raketenbeschuss durch die schiitische Hisbollah-Miliz im Sommer 2006 aufgestockt worden. Etwa 12'000 Soldaten sind in Libanon im Einsatz.

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SDA-ATS