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Bangkok - Bei einer Explosion in der thailändischen Hauptstadt Bangkok sind am Sonntag nach Angaben der Rettungskräfte mindestens ein Mensch getötet und zehn weitere verletzt worden. Der Sprengsatz explodierte nur wenige Stunden nach einer Nachwahl zwischen einem regierungsnahen Kandidaten und einem Mitglied der oppositionellen Rothemden.
Wie die Polizei mitteilte, wurde die Detonation durch eine Bombe ausgelöst. Demnach ereignete sich die Explosion an einer Bushaltestelle nahe dem zentralen Geschäftsviertel der Stadt, das die Rothemden im Frühjahr wochenlang besetzt hatten.
Örtliche Medien hatten zuvor von einer Bombe berichtet, die in einer Plastiktüte versteckt gewesen sei. Die Polizei sperrte das betroffene Gebiet ab. Kriminaltechniker fanden am Ort der Explosion Kabel und Batterien.
Der Sprengsatz detonierte nur wenige Stunden nach der Schliessung der Wahllokale für eine Nachwahl um einen Parlamentssitz in einem nördlichen Vorort Bangkoks, bei der sich ein regierungsnaher Kandidat und ein Mitglied der oppositionellen Rothemden gegenüberstanden.
Ersten Ergebnissen der Wahlkommission zufolge lag der regierungsnahe Kandidat nach dem Urnengang in Führung. Die Abstimmung galt als wichtiger Test für die politische Stimmung in Thailand nach den blutigen Unruhen der vergangenen Monate.
Seit Mitte März hatten die oppositionellen Rothemden erbittert gegen die Regierung protestiert und Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva vorgeworfen, allein im Dienste der Eliten zu stehen.
In Bangkok hielten die Rothemden über Wochen das Geschäftsviertel besetzt, das die thailändische Armee im Mai schliesslich stürmte. Bei den Protesten wurden 90 Menschen getötet und rund 1900 weitere verletzt.
Der starke Mann hinter der Oppositionspartei Puea Thai ist schwerreiche einstige Regierungschef Thaksin Shinawatra. Er wurde 2006 vom Militär gestürzt und flüchtete vor einer Verurteilung wegen Amtsmissbrauchs ins Exil. Er hatte die Demonstranten in Bangkok angeheizt und gilt als Erzfeind von Abhisit.

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SDA-ATS