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Nach der 2. Runde des Swiss Seniors Open in Bad Ragaz hat der 53-jährige Zürcher Golfprofi André Bossert keine Chance mehr, erstmals das Heimturnier auf der europäischen Seniorentour zu gewinnen.

An dem mit 300‘000 Euro dotierten 21. Swiss Seniors Open liegt Bossert mit seinem Zwischenergebnis von Par zwölf Schläge hinter dem führenden Waliser Mark Mouland. Jeweils drei Schläge hinter Mouland folgen vier Profis im geteilten 2. Rang: der amerikanische Titelverteidiger und zweifache Ragazer Champion Tim Thelen, der Engländer Paul Wesselingh (Sieger 2013), der wenig bekannte Amerikaner Clark Dennis und der Schotte Andrew Oldcorn.

"Bossy" spielte am Samstag zwei Schläge besser als in der Auftaktrunde, aber mit dem Gesamtergebnis von Par liegt er unter den 54 Profis nur im 39. Rang. Einiges erinnert bisher auf den Auftritt vor zwei Jahren, als Bossert ähnlich verhalten anfing und sich in der Schlussrunde mit dem Platzrekord von 61 Schlägen (9 unter Par) in den 8. Rang verbesserte.

Nur zu gerne würde André Bossert seinen auch am Samstag in hellen Scharen angerückten Fans am Heimturnier sein bestes Golf zeigen, wie er es beispielsweise bei seinem Senior-Tour-Sieg im englischen Woburn im letzten September gezeigt hatte. "Es ist fantastisch", sagte er nach dem zweiten Umgang. "Ich hatte heute schon wieder eine irrsinnig gute Unterstützung, und dies trotz meines mittelmässigen oder schlechten Ergebnisses am ersten Tag." Bossert wird am Sonntag noch einmal alles versuchen. "Ich will einfach noch eine gute Runde spielen. Wenn ich schon früh drei oder vier unter Par liege, wird es vielleicht noch ein paar Zuschauer mehr anziehen."

Bossert pflegt nicht über Verletzungen zu jammern. Folglich schiebt er die Leistung der zweiten Runde nicht auf die leichte Verstauchung im linken Fuss, die er sich letzte Woche zugezogen hat. Beim Aufwärmen spürte er die Blessur erneut - und danach den ganzen Tag immer wieder. "Sicher ist es nichts Schlimmes" sagte er. "Und sicher hat die mässige Runde nichts damit zu tun."

Mouland vor dem Sieg

Nach dem Sieg in Portugal 2011 hat Mark Mouland seinen zweiten Erfolg auf dem europäischen Ü50-Circuit in Reichweite. In seiner Karriere auf der "grossen" Europa-PGA-Tour hatte er zwei Turniere (1986 und 1988) für sich entschieden. Dennoch stand er damals unablässig im Schatten seines berühmteren, erfolgreicheren und drei Jahre älteren Landsmanns Ian Woosnam. "Woosie", der auch als Spieler und Captain im europäischen Ryder-Cup-Team Geschichte schrieb, stieg in die Klasse der Superstars auf, als er 1991 das US Masters in Augusta gewann. Ähnlich weit ist Mouland nie gekommen.

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SDA-ATS