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Auch am 3. Formel-1-Testtag in Montmelo geht der Zweikampf an der Spitze zwischen Mercedes und Ferrari weiter. Diesmal hat Silberpfeil-Neuling Valtteri Bottas die Nase vorne.

Am Montag führte Lewis Hamilton im Mercedes die Zeitenliste an, am Dienstag war es Kimi Räikkönen im Ferrari und am Mittwoch fuhr Bottas mit 1:19,705 gut eine Sekunde schneller als Räikkönen tags zuvor. Zum Vergleich: Die Pole-Zeit im vergangenen Jahr stand bei 1:22,000, zum absoluten Rundenrekord von Felipe Massa in der Qualifikation 2008 (1:18,339) fehlen also nur noch 1,366 Sekunden.

Auch wenn die Rundenzeiten bei den ersten offiziellen Testfahrten nur bedingt Auskunft über das tatsächliche Kräfteverhältnis gibt, ist jetzt schon abzusehen, dass Ferrari mit der in den letzten Jahren so dominierenden Mercedes-Crew auf Augenhöhe liegt.

Prominenten Besuch an den Boxen gab es übrigens von Weltmeister Nico Rosberg. Der 31-jährige Deutsche bereut seinen überraschenden Rücktritt wenige Tage nach dem Titelgewinn im vergangenen Herbst überhaupt nicht: "Ich sage nicht 'Verdammt, ich müsste hier eigentlich im Cockpit sitzen'. Aber es ist grossartig, die neuen Autos zu sehen. Das sind richtige Monster und die Fahrer sind wieder mehr gefordert. So muss es sein."

Lichtblick bei Sauber-Ferrari

Einen gelungenen Testtag hat Sauber-Ferrari hinter sich. Marcus Ericsson war mit 126 Runden, was fast zwei Renndistanzen gleichkommt, der zweitfleissigste Fahrer hinter Sebastian Vettel (139), der als Trainingszweiter auf Bottas nur gerade 0,247 Sekunden einbüsste. Der Schwede verlor auf die Bestzeit 2,119 Sekunden, in den Tagen zuvor waren die Rückstände mit 5,056 und 3,657 Sekunden deutlich grösser gewesen.

Die zehn Formel-1-Teams testen noch bis Donnerstagabend auf der Strecke nördlich von Barcelona. In der kommenden Woche folgen vier weitere Übungstage an gleicher Stelle, ehe sich die Königsklasse auf den Weg zum ersten Grand Prix nach Australien macht.

Montmelo (ESP). Formel-1-Testfahrten. 3. Tag: 1. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes, 1:19,705 (75 Runden). 2. Sebastian Vettel (GER), Ferrari, 0,247 zurück (139). 3. Daniel Ricciardo (AUS), Red Bull-Renault, 1,448 (70). 4. Jolyon Palmer (GBR), Renault, 1,691 (51). 5. Nico Hülkenberg (GER), Renault, 2,086 (42). 6. Marcus Ericsson (SWE), Sauber-Ferrari, 2,119 (126). 7. Lewis Hamilton (GBR), Mercedes, 2,385 (95). 8. Romain Grosjean (FRA/SUI), Haas-Ferrari, 2,413 (56). 9. Lance Stroll (CAN), Williams-Mercedes, 2,646 (98). 10. Fernando Alonso (ESP), McLaren-Honda, 2,893 (72). 11. Carlos Sainz (ESP), Toro Rosso-Renault, 3,835 (32). 12. Alfonso Celis (MEX), Force India-Mercedes, 3,863 (71). 13. Daniil Kwjat (RUS), Toro Rosso-Renault, 4,247 (31).

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SDA-ATS