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Sechs Wochen nach ihrem Sturz in einer Umkleidekabine am US Open verklagt Eugenie Bouchard den Tennisverband der USA wegen Fahrlässigkeit. Die Kanadierin hofft auf Schadenersatz.

Die 21-Jährige war vor ihrer Achtelfinal-Partie beim US Open in einer dunklen Kabine auf nassem Boden ausgerutscht. Dabei erlitt Bouchard unter anderem eine Gehirnerschütterung und musste ihre weiteren Spiele absagen. Zuletzt hatte die letztjährige Wimbledon-Finalistin beim WTA-Turnier in Peking in der ersten Runde gegen die Deutsche Andrea Petkovic wegen Schwindelgefühlen aufgeben müssen.

Bouchard macht in der Anklage finanzielle Einbussen und Schadenersatzforderungen in unbekannter Höhe geltend. Zudem habe sie in der Weltrangliste wegen des Zwischenfalls am 4. September mindestens 13 Plätze eingebüsst, erklärte die einstige Nummer fünf der Welt.

Bouchard, derzeit in der Weltrangliste auf Rang 39 geführt, macht dafür die angebliche Nachlässigkeit des amerikanischen Tennis-Verbandes beim Grand-Slam-Turnier in New York verantwortlich.

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SDA-ATS