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New Orleans - Im Kampf gegen die Ölpest im Golf von Mexiko hat der BP-Konzern am Samstag einen neuen Anlauf zur Eindämmung der Katastrophe begonnen: Live-Aufnahmen zeigten Unterwasserroboter, die am lecken Bohrloch den Zylinder entfernten, mit dem bisher ein Teil des Öls abgefangen worden war.
Dieser Deckel soll innerhalb der nächsten 48 Stunden durch einen neuen fest versiegelten "Hut" ersetzt werden. BP hofft, dass dann praktisch das gesamte in 1500 Metern Tiefe austretende Öl gestoppt und auf Schiffe auf der Wasseroberfläche geleitet werden kann.
Frühestens am Montag oder Dienstag kann das neue System nach Einschätzung von Experten in Betrieb genommen werden. Bis zur vollen Einsatzfähigkeit können weitere Tage vergehen. Bis dahin wird zeitweise wieder das gesamte Öl aus dem Bohrloch direkt ins Meer strömen.
Gemäss Schätzungen der US-Regierung treten täglich insgesamt zwischen 5,6 und 9,6 Millionen Liter Öl aus. Die bisherige Vorrichtung hatte täglich rund 2,4 Millionen Liter Öl aufgefangen und umgeleitet.
Trotz der grossen Hoffnungen in die neue Absaugvorrichtung gilt diese wieder nur als Zwischenlösung. Das Ende des für die Umwelt verheerenden Ölflusses soll eine Entlastungsbohrung bringen, die den Druck von der lecken Leitung nehmen soll. Mit der Fertigstellung der Entlastungsbohrung wird für den 13. August gerechnet.
Seit die vom britischen Konzern betriebene Plattform "Deepwater Horizon" im Golf von Mexiko am 20. April explodierte und zwei Tage später sank, strömen bei der grössten Ölkatastrophe in der US-Geschichte täglich Millionen Liter Öl ins Meer und bedrohen vor allem die Ökosysteme im Golf von Mexiko und an den Küsten im Süden der USA.

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SDA-ATS