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Abu Dhabi - Für den angeschlagenen Ölkonzern BP buhlt nun Firmenchef Tony Hayward persönlich um einflussreiche Investoren im Nahen Osten. Er spreche mit Anlegern, die bereits Anteile an BP hielten, sagte Hayward in Abu Dhabi.
Wie die Nachrichtenagentur Reuters aus Kreisen der Regierung der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) erfuhr, traf er sich mit Vertretern des Staatsfonds Abu Dhabi Investment Authority (ADIA).
Seit Tagen gibt es Spekulationen, der Konzern suche zur Abwehr einer möglichen feindlichen Übernahme einen strategischen Partner. BP ist wegen der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko und den kaum abschätzbaren Folgekosten als angeschlagen. Die BP-Aktie hat in den vergangenen Wochen fast die Hälfte ihre Börsenwertes eingebüsst.
Mehrere Investoren des Landes - auch von ausserhalb der Energiebranche - hätten Interesse an einem Anteil an BP von bis zu 15 Prozent, schrieb eine saudiarabische Zeitung. BP habe auch mit Staatsfonds in Kuwait, Katar und Singapur gesprochen, hiess es.
Einige Staatsfonds sind bereits BP-Aktionäre. Nach Angaben von Thomson Reuters halten Norwegen und Kuwait je rund 1,8 Prozent, China 1,1 und Singapur 0,7 Prozent.
Hayward wollte eigentlich mit Vertretern der Abu Dhabi National Oil Company (ADNOC) über bestehende Öl-Lizenzen verhandeln. In Abu Dhabi, dem weltweit drittgrössten Öl-Exporteur, gibt es drei grosse Lizenzen, an denen verschiedene Unternehmen Anteile halten. Am Treffen sollte es um die Verlängerung einer Lizenz gehen, an der BP 9,5 Prozent hält.

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SDA-ATS