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Der britische Ölkonzern BP hat im ersten Quartal wegen einer gesunkenen Produktion weniger verdient als im Vorjahr. Der Gewinn zu Wiederbeschaffungskosten fiel von 5,6 Mrd. auf 4,9 Mrd. Dollar, wie das Unternehmen am Dienstag in London mitteilte.

Der Konzern baut sich nach der teuren Ölkatastrophe im Golf von Mexiko um und trennt sich von Unternehmensteilen. Das führt zu einer sinkenden Produktion.

Im ersten Quartal etwa verkaufte BP sein kanadisches Flüssiggasgeschäft für 1,7 Mrd. Dollar. Die Kosten für die Folgen der Ölkatastrophe indes lasteten allein im vergangenen Quartal mit 1,2 Mrd. Dollar auf der Bilanz.

Konzernchef Bob Dudley sieht sein Unternehmen aber auf dem Weg zu den Zielen für das laufende Jahr. Zwar schrumpfte der Gewinn unter dem Strich von 7,25 Mrd. auf 5,9 Mrd. Dollar. Damit schlug sich BP aber besser als Analysten erwartet hatten. Die Experten hatten im Schnitt nur mit einem Gewinn von 5,0 Mrd. Dollar gerechnet.

Auch andere Ölmultis wie ExxonMobil und Shell hatten zu Jahresbeginn trotz hoher Ölpreise einen Dämpfer bei ihren Gewinnen einstecken müssen.

Zwar stiegen die Umsätze. Wegen einer sinkenden Öl- und Gasförderung, höherer Kosten und einem schwächelndem Chemiegeschäft blieb aber weniger Gewinn übrig. Gerade in Nordamerika ist das Gasgeschäft wegen des Überangebots schwierig, zudem arbeiten die wenigsten Raffinerien momentan profitabel.

SDA-ATS