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Brady Dougan, der Konzernchef der Credit Suisse, der demnächst zurücktreten wird, hat letztes Jahr nur unwesentlich weniger verdient als 2013. Seine Lohnbezüge und Boni beliefen sich auf total 9,7 Mio. Franken.

Im Jahr davor hatte die Gesamtvergütung für den Konzernchef der Grossbank, wie sie jeweils im Jahresbericht ausgewiesen wird, knapp 9,8 Mio. Fr. betragen. Der gesamten 11-köpfigen Geschäftsleitung wurden für das vergangene Jahr 64,1 Mio. Fr. ausbezahlt, wie am Freitag bekannt wurde. Im Vorjahr erhielten die damals 9 Mitglieder zusammen 64,8 Mio. Franken.

Ohne die freiwillige Kürzung, welcher das Topmanagement der Credit Suisse als Folge der Belastung durch die Einigung im US-Steuerstreit zugestimmt hat, wäre die Entschädigung von Konzernchef Dougan im Vergleich zum Vorjahr wohl klar höher ausgefallen. Mitte Februar hatte die Grossbank angekündigt, dass sich sowohl der Verwaltungsrat als auch die Geschäftsleitung freiwillig zu einer Kürzung ihrer Vergütung bereit erklärt hätten.

Konkret sei die variable leistungsbezogene Vergütung der Mitglieder der Geschäftsleitung um 20 Prozent des Betrages, der ihnen sonst zugeteilt worden wäre, verringert worden. Die variable Vergütung der Geschäftsleitung wurde nun total um insgesamt 9,0 Mio. Fr. gekürzt, wie aus dem Geschäftsbericht hervorgeht.

Verwaltungsratspräsident Urs Rohner erhielt für 2014 noch 3,6 Mio. Franken, nachdem sein Salär im Jahr davor noch 4,9 Mio. Fr. betragen hatte. Der gesamte CS-Verwaltungsrat wurde 2014 mit 9,1 Mio. Fr. entschädigt. Die Reduktion der Verwaltungsratsvergütungen beträgt damit wie Mitte Februar ebenfalls angekündigt rund 25 Prozent.

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SDA-ATS