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Brasilien verurteilt Israels Siedlungsbau

Dieser Inhalt wurde am 20. November 2009 - 22:16 publiziert
(Keystone-SDA)

São Paulo - Brasiliens Präsident Luiz Inácio Lula da Silva hat Israel zum sofortigen Stopp des Siedlungsbaus auf palästinensischem Boden aufgefordert. Die Aktivitäten erschwerten die Suche nach einem Frieden, sagte Lula nach einem Treffen mit Palästinenserpräsident Mahmud Abbas in Salvador de Bahia.
Die Palästinenser müssten mehr Bewegungsfreiheit in den besetzten Gebieten haben, sagte Lula weiter. Zugleich machte er klar, dass Brasilien Ost-Jerusalem als "palästinensische Hauptstadt" ansehe.
Nicht nur der in dieser Woche verkündete geplante Bau von 900 Wohneinheiten auf annektiertem Territorium in Jerusalem müsse gestoppt werden, sondern alle Bauvorhaben in den besetzten Gebieten müssten ebenfalls gestoppt werden, forderte Lula weiter.
Abbas, der im Anschluss an Brasilien nach Argentinien und Chile weiterfliegt, hatte zuvor bekräftigt, dass er bei den Wahlen 2010 nicht mehr antritt. "Ich werde kein Kandidat sein. Die Entscheidung, die ich getroffen habe, ist definitiv", sagte er in einem Interview.
Brasilien will sich verstärkt in die Bemühungen um eine Friedenssuche im Nahen Osten einbringen. Vergangene Woche hatte Lula Israels Präsident Schimon Peres zu Gesprächen getroffen. Am Montag will er Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad in Brasilia empfangen.

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