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Break für Olten

Der NLB-Qualifikationssieger SCL Tigers startet mit einer Niederlage in den Playoff-Final gegen Olten. Die Gäste setzen sich dank zweier Tore von Shayne Wiebe 3:2 durch.

In der Regular Season wie auch im Viertelfinal gegen Thurgau (4:0) sowie im Halbfinal gegen Langenthal (4:0) waren die SCL Tigers nicht wirklich gefordert worden. Im ersten Finalspiel sah es für die Emmentaler vor 6050 Zuschauern zunächst ebenfalls gut aus, gingen sie doch in der 4. Minute durch Tobias Bucher in Führung. Diese verteidigten sie bis zur ersten Pause, obwohl Olten mehr gute Chancen hatte. In der 21. Minute vergab Bucher mit einem verschossenen Penalty eine gute Möglichkeit zum 2:0.

Danach wendeten die Solothurner die Partie dank Toren von Fabian Ganz (25.), der im hohen Slot völlig vergessen wurde, und zweimal Wiebe (35./44.). Beim 2:1 traf der Kanadier im Powerplay, beim 3:1 profitierte er von einem Fehler des Langnauers Tom Gerber, der den Puck hinter dem Tor verloren hatte, worauf Martin Ulmer den freistehenden Wiebe bediente. Den Tigers gelang in der Folge nur noch der Anschlusstreffer durch Anton Gustafsson - der Schwede erzielte mit einem sehenswerten Ablenker bereits seinen 13. Treffer in den diesjährigen Playoffs.

Der Sieg der Oltner ging in Ordnung, sie machten mehr fürs Spiel, liessen sich nicht provozieren und kassierten zum sechsten Mal in Folge nicht mehr als zwei Gegentore. Bei den Langnauern dagegen vermochte die erste Linie um Gustafsson nicht zu überzeugen, hatte sich Topskorer Christopher DiDomenico oft nicht im Griff. Die Emmentaler müssen sich gewaltig steigern, sonst wird es nichts aus dem angestrebten Aufstieg.

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