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FIFA-Präsidenten-Wahl - Die britischen Fussball-Verbände sind mit ihrem Vorschlag, die Wahl des FIFA-Präsidenten zu verschieben, wie erwartet haushoch gescheitert.
Die Intervention von FA-Ehrenpräsident Prinz William nützte wenig überraschend nichts mehr. Mit 172:17 Stimmen wurde die Absicht in deutlich(st)er Form abgeschmettert. Für eine Verschiebung der Wahl wären drei Viertel der 206 Delegiertenstimmen nötig gewesen. Der dritten Wiederwahl von FIFA-Präsident Sepp Blatter im Verlauf des späten Nachmittags steht nach dem Rückzug von Asiens Verbandspräsident Bin Hammam nichts mehr im Weg.
Prinz William hatte in seiner Rolle als Ehrenpräsident des englischen Verbandes (FA) die Forderungen nach einer Verschiebung der Wahl des FIFA-Präsidenten unterstützt. Er stehe voll und ganz hinter dem FA-Vorsitzenden und den Initiativen der FA, hiess es in einer Stellungnahme aus dem Prinzenbüro St. James's Palace in London.
Derweil präsentierte Blatter den Teilnehmenden des 61. Kongresses im Zürcher Hallenstadion revolutionäre Reform-Vorschläge. Künftig sollen die Delegierten aus allen 208 Mitgliedsländern, und nicht nur die 24 Exekutiv-Mitglieder, die WM-Vergabe vornehmen. Bei dieser Lösung dürfte es für ein einziges Land sehr teuer werden, sich die nötige Stimmen-Mehrheit zu erkaufen. Genau dieser Vorwurf wurde nach den letzten WM-Vergaben im Dezember erhoben, als Russland die WM 2018 und Katar die WM 2022 zugesprochen erhielten.
Dieses Ereignis bestimmt noch immer die Diskussionen inner- und ausserhalb der FIFA. Nicht auszuschliessen, dass es zu einer Wiederholung der letzten Vergaben kommt, wenn die von England und diese Woche auch vom inzwischen suspendierten Exekutiv-Komitee-Mitglied Jack Warner aus Trinidad und Tobago erhobenen Vorwürfe bewiesen werden können.

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SDA-ATS