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Die britische Wirtschaft kommt im Vergleich zu andern Ländern Europas nicht recht auf Touren. (Archiv)

Keystone/EPA/HANNAH MCKAY

(sda-ats)

Die britische Wirtschaft bekommt die Folgen des Brexit-Votums immer stärker zu spüren. Das Wachstum des Bruttoinlandproduktes verlangsamte sich zwischen Januar und März auf 0,2 Prozent zum Vorquartal.

Das teilte das Statistikamt ONS am Freitag nach endgültigen Berechnungen mit. Ende 2016 hatte die Wirtschaft noch um 0,7 Prozent zugelegt. Zum Vergleich: Die Euro-Zone wuchs dreimal so schnell, ebenso deren grösste Volkswirtschaft Deutschland.

Hauptgrund für den Rückschlag: Die verfügbaren Realeinkommen der privaten Haushalte schrumpften um 1,4 Prozent und damit bereits das dritte Quartal in Folge. Eine solche Negativserie gab es seit den 1970er Jahren nicht mehr.

Die Sparquote fiel sogar auf ein Rekordtief. Dahinter steckt, dass das britische Pfund nach dem Votum für einen EU-Austritt vor rund einem Jahr deutlich an Wert verloren hat. Das lässt die Inflation in die Höhe schiessen, weil viele Waren importiert werden müssen und diese durch die Abwertung teurer werden. Das drückt die Kaufkraft der Konsumenten. Deren Stimmung trübte sich deshalb im Juni so stark ein wie seit zehn Monaten nicht mehr.

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SDA-ATS