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In Zeiten drakonischer Sparprogramme ist auch der Weinkeller des britischen Parlaments nicht mehr sicher. Der Abgeordnete der oppositionellen Labour-Partei, Tom Watson, schlug am Mittwoch vor, die besten Tropfen aus der Sammlung zu Geld zu machen.

Unter den etwa 38'000 Flaschen im geschätzten Wert von 864'000 Pfund (rund 1,3 Millionen Franken) sei beispielsweise ein Château Petrus 1978 im Wert von mehr als 2500 Pfund (knapp 3800 Franken), ein auf 1000 Pfund geschätzter Château Latour 1955 oder ein Château Palmer 1975 zu gut 120 Pfund.

"Während die Wirtschaft sich auf die Rezession zubewegt, wird niemand ernsthaft glauben, dass wir alle in einem Boot sitzen, wenn Minister sich über Weine zu 200 Pfund hermachen", sagte der Abgeordnete.

Es bedurfte hartnäckiger Nachfragen bei Regierungsbeamten, bis Watson nach 13 Monaten schliesslich eine genaue Auflistung über die einzelnen Flaschen in dem Weinkeller erhielt.

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SDA-ATS