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Britischer Premierminister erhöht Druck vor Weltklimakonferenz

Dieser Inhalt wurde am 19. Oktober 2009 - 13:16 publiziert
(Keystone-SDA)

London - Sieben Wochen vor der Weltklimakonferenz in Kopenhagen hat der britische Premierminister Gordon Brown den Druck auf die anderen Länder erhöht. "Wir können es uns nicht leisten, zu scheitern. Für den Planeten gibt es keinen Plan B".
Dies sagte Brown auf dem Major Economies Forum in London, an dem die grossen Schwellenländer und Industrienationen teilnahmen. Die bisherigen Fortschritte seien unzureichend, mahnte Brown.
Die Staaten hätten nur noch 50 Tage Zeit bis Kopenhagen, aus der "Sackgasse" zu kommen. Gebe es dort keine Einigung, drohten katastrophale Folgen wie Hitzewellen, Dürren und Überflutungen.
Brown unterstrich, es müsse für reiche Länder verbindliche Ziele geben, die Treibhausgase zu reduzieren. Und arme Länder, die unter den Folgen des Klimawandels am meisten litten, müssten finanziell unterstützt werden.
Die internationale Staatengemeinschaft will sich im Dezember in Kopenhagen auf ein neues Weltklimaabkommens einigen. Auf der Konferenz soll ein Nachfolgeabkommen für das Kyoto-Protokoll beschlossen werden, das 2012 ausläuft.
An dem Major Economies Forum nehmen 17 Staaten teil; das Treffen geht auf eine Initiative von US-Präsident Barack Obama zurück.

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