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Wacker Thun gibt im Derby bei BSV Bern Muri erstmals in dieser Saison einen Punkt ab (31:31), übernimmt aber trotzdem von Pfadi Winterthur die Tabellenführung.

Der BSV Bern Muri und Wacker Thun lieferten sich ein packendes Spektakel. Bern führte früh 4:1, dann zog Wacker Thun auf 11:6 davon, Bern glich wieder aus. Hochs und Tiefs wechselten sich rassig ab. Am Ende hätte Bern Muri die Partie gewinnen müssen, führte es doch eine Minute vor Schluss noch 31:29. Der Berner Pedro Spinola stand sieben Sekunden vor Schluss bei seinem Abschlussversuch aber im Kreis, fünf Sekunden später realisierte Lukas von Deschwanden noch den glückhaften 31:31-Ausgleich.

Von Deschwanden, der Topskorer der NLA, stellte seine Klasse unter Beweis. In der ersten Hälfte verlor von Deschwanden fünfmal den Ball und verschoss einen Siebenmeter. Am Ende stand er dennoch mit zwölf Toren (aus 17 Abschlussversuchen) zu Buche. Beim BSV Bern glänzte der zweite Goalie Dominic Rosenberg, der beim Stand vom 8:13 eingewechselt wurde und mit zehn Paraden die Berner ins Spiel zurück führte.

Weniger spannend als das Spitzenspiel in der Mooshalle Gümligen verlief die Partie zwischen Aufsteiger Endingen und GC Amicitia. Die Zürcher kontrollierten ab Mitte der ersten Halbzeit, liessen die Aargauer in der zweiten Halbzeit nie mehr heran und setzten sich mit 28:23 durch. Simon Schelling mit 14 Paraden war der Matchwinner von GC Amicitia. Aufsteiger Endingen fehlt es ohne Ausländer - Petkovic und Sudzum sind beide verletzt - auch an Klasse. Der Aufsteiger befindet sich nach vier Runden und Heimniederlagen gegen Suhr und GC Amicitia bereits in Rücklage.

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SDA-ATS