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Bregenz - Der 25-jährige Serbe, der im Verdacht steht, am Samstagabend in Bregenz den dreijährigen Sohn seiner Lebensgefährtin zu Tode geprügelt zu haben, ist am Dienstag in Waldstatt AR verhaftet worden. Er wurde bei einer Verkehrskontrolle geschnappt.
Der unbewaffnete Mann liess sich ohne Widerstand von der Polizei festnehmen. Im besten Fall könne er innerhalb einer Woche nach Österreich ausgeliefert werden, berichtete Chefermittler Norbert Schwendinger vom Landeskriminalamt in Bregenz. Das Auslieferungsverfahren wurde eingeleitet.
Ermittlungen gegen MutterWo der 25-Jährige die Zeit seit seiner Flucht vom Tatort verbracht hatte, war vorerst nicht bekannt. "Die Befragung in der Schweiz ist im Gange, Ergebnisse werden wir aber wahrscheinlich erst am Mittwochvormittag bekommen", sagte der Ermittler.
Gegen den im Vorarlberg aufgewachsenen Serben waren gleich nach dessen Verschwinden Ermittlungen wegen Mordes aufgenommen worden. Am Dienstag leitete die Staatsanwaltschaft Feldkirch auch gegen die Mutter des getöteten Knaben ein Ermittlungsverfahren ein.
"Aufgrund des Obduktionsergebnisses besteht der Verdacht, dass die Mutter ihre Fürsorge- und Obhutpflichten gröblich vernachlässigt hat", erklärte Behördensprecher Heinz Rusch gegenüber der Nachrichtenagentur APA. Der Strafrahmen beträgt - wegen des Todes des Buben - zwischen einem und zehn Jahren Haft.
Auch Bruder massiv geschlagenDie 25-jährige Frau konnte bisher noch nicht vernommen werden. Sie wird in einem Spital in Bregenz psychologisch betreut. Der kleine Knabe war gemäss Obduktion am Samstag auf schwerste Art misshandelt und schliesslich zu Tode geprügelt worden. Auch sein sechsjähriger Bruder war massiv geschlagen worden.
Die Mutter war nicht zuhause, als die Tat geschah. Der Tatverdächtige hatte sie am Samstagnachmittag zur Arbeit gebracht und sollte sich dann um die beiden Buben kümmern. Am Abend rief er die Sanität an und meldete, dass das Kind über eine Treppe gefallen sei und nicht mehr atme.
Als die Sanitäter eintrafen, war der Mann noch in der Wohnung. Doch bevor die Polizei eintraf, flüchtete er mit dem Auto seiner Freundin. Diese war seit etwa einem halben Jahr mit dem Serben liiert und lebte seit zwei Monaten mit ihm zusammen.

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SDA-ATS