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Karlsruhe - 33 Jahre nach dem Mordanschlag auf den damaligen deutschen Generalbundesanwalt Siegfried Buback wird der früheren RAF-Terroristin Verena Becker deswegen der Prozess gemacht. Ab dem 30. September muss sie sich vor einem Gericht in Stuttgart-Stammheim verantworten.
Buback und zwei seiner Begleiter waren am 7. April 1977 in Karlsruhe in ihrem Auto von RAF-Terroristen erschossen worden. Wer genau vom Sozius eines Motorrades auf die drei Männer schoss, ist bis heute ungeklärt.
Die heute 57-jährige Becker wird nach Angaben der Bundesanwaltschaft nicht verdächtigt, direkt am Attentat beteiligt gewesen zu sein. Wie das Oberlandesgericht Stuttgart am Montag erklärte, wird Becker der Mittäterschaft angeklagt.
Becker war laut den Ermittlungen "massgeblich an der Entscheidung" für das Attentat sowie an dessen "Planung und Vorbereitung" beteiligt. Am Vortag des Attentats soll sie an der Ausspähung des Tatorts mitgewirkt haben.
Der Prozess wird in Stuttgart-Stammheim stattfinden, wo früher RAF-Mitglieder in Haft sassen. Das Verfahren ist vorerst bis zum 21. Dezember terminiert.

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SDA-ATS