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Die Bündner Regierung ist mit dem aktuellen Schutz von Nutztieren vor Angriffen von Wölfen oder Bären völlig unzufrieden. Sie will den Bund stärker in die Pflicht nehmen, sieht sich aber alleine gelassen.

Die Situation im Herdenschutz sei für die betroffenen Kreise höchst unbefriedigend. Der Bedarf an tauglichen Massnahmen und fachlicher Unterstützung sei gross, schreibt die Bündner Exekutive in der am Montag publizierten Antwort auf einen Vorstoss aus dem Grossen Rat über die Finanzierung von Präventionsmassnahmen.

Die Massnahmen gemäss Konzept des Bundes reichten nicht aus, qualitativ gute Ergebnisse im Herdenschutz zu erzielen. Wolle man die Betroffenen nicht sich selbst überlassen, bleibe dem Kanton nichts anderes übrig, als selbst Massnahmen zu ergreifen, "zumal vom Bund derzeit nicht mehr Hilfe erwartet werden kann".

Bei den Grossraubtieren und beim Thema Prävention sieht die Bündner Regierung zuerst den Bund in der Pflicht. Dort wird derzeit an einem Bericht gearbeitet über die längerfristige Finanzierung des Herdenschutzes.

Zu wenig Geld

Die Bündner Regierung will eigenen Angaben zufolge "weiterhin alles daran setzen und darauf hinarbeiten, dass der Bund für diese wichtige Aufgabe auch die zu deren Erfüllung notwendigen Mittel zur Verfügung stellt". Ihrerseits hat sie ein Gutachten über den Herdenschutz in Graubünden anfertigen lassen.

Und dieses Gutachten schlägt Massnahmen vor, mit denen Unzulänglichkeiten behoben werden könnten. Es wird mit einem Aufwand von rund 380'000 Franken gerechnet. Bundesmittel sind aber momentan nur in der Höhe von 180'000 Franken eingeplant. 200'000 Franken verblieben beim Kanton Graubünden.

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SDA-ATS