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Die Waffeninitiative erhöht nach Ansicht eines Komitees bürgerlicher Politikerinnen die Sicherheit für Frauen und Familien nicht. Das Volksbegehren, über das der Souverän am 13. Februar befindet, verhindere keine Gewalttaten.

Die Ursachen von häuslicher Gewalt und Suiziden würden nicht bekämpft, erklärten die Vertreterinnen des Frauenkomitees "Nein zur nutzlosen und irreführenden Waffeninitiative" am Freitag vor den Medien in Bern. Auch im Kampf gegen den illegalen und kriminellen Waffenmissbrauch bringe die Initiative nichts.

Um Missbräuche effektiv zu bekämpfen, müssten vielmehr die Gesetze konsequent angewendet werden. Dabei genüge das geltende Waffenrecht. Die Initiative stelle die Armeeangehörigen unter Generalverdacht. Auch die Eigenverantwortung, die Selbstbestimmung, Schweizer Werte und Traditionen würden in Fragegestellt.

Das Komitee, dem rund 1000 Frauen angehören, zählt in seinen Reihen einige Bundesparlamentarierinnen der SVP, der FDP und der CVP. Neben den SVP-Nationalrätinnen Andrea Geissbühler (BE) und Silvia Flückiger-Böni (AG) sind auch die FDP-Nationalrätin Corina Eichenberger (AG) und die CVP-Nationalrätin Ida Glanzmann (LU) dem Komitee beigetreten.

Glanzmann trat am Freitag zusammen mit der CVP-Grossrätin Monica Duca Widmer aus dem Tessin vor die Medien. Die beiden CVP-Vertreterinnen stehen mit ihren Äusserungen im Widerspruch zur offiziellen Haltung der CVP Frauen, deren Vorstand Mitte Dezember mit 15 zu 2 Stimmen bei 2 Enthaltungen die Ja-Parole beschlossen hatte. Hingegen sind sie auf Linie der CVP Schweiz, die letztes Wochenende die Nein-Parole beschloss.

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SDA-ATS