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Etliche Zuschauer verlassen die Aufführung noch vor dem Ende: An den Salzburger Festspielen fällt die Inszenierung des Stücks "Lulu" beim Publikum durch. (Bild Fotoprobe)

KEYSTONE/APA/APA/BARBARA GINDL

(sda-ats)

Das Theaterdebüt der griechischen Künstlerin Athina Rachel Tsangari ist bei den Salzburger Festspielen durchgefallen. Für ihre Inszenierung von Frank Wedekinds "Lulu" erntete sie einen mittleren Buh-Orkan. Etliche Zuschauer verliessen die Aufführung schon vor Ende.

Auch für das zum Teil prominent besetzte Schauspielerteam, darunter Anna Drexler, Fritzi Haberlandt und Benny Claessens, gab es am Donnerstagabend in der alten Salzsiederhalle auf der Pernerinsel in Hallein nur matten Applaus. Die Premiere von Wedekinds Theaterklassiker aus der Zeit der Jahrhundertwende war die letzte Schauspiel-Neuinszenierung der diesjährigen Festspiele.

Der wichtigste Regieeinfall der Filmemacherin und Videokünstlerin Tsangaris, die Figur der legendären "femme fatale" Lulu von drei, oft unisono sprechenden Schauspielerinnen spielen zu lassen, überzeugte nur anfangs und lief schnell ins Leere. Zum Teil beeindruckende Bilder bot die von Florian Lösche gestaltete Riesenbühne mit einem Dutzend von der Decke herabhängenden, grossformatigen Ballons, auf die Videos von Frauengestalten oder Augäpfeln projiziert wurden.

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SDA-ATS