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Bulgariens Atomkraftwerk Kosloduj an der Donau soll um einen dritten Reaktor erweitert werden. Diesen Beschluss der Regierung in Sofia gab Finanzminister Simeon Djankow am Mittwoch bekannt.

Ein ursprünglich für den Standort Belene vorgesehener 1000-Megawatt-Block soll jetzt in Kosloduj aufgestellt werden. Auf das mit russischer Technik geplante AKW-Projekt Belene hatte Bulgarien vor zwei Wochen verzichtet. Der deutsche Energiekonzern RWE war Ende 2009 wegen der unklaren Finanzierung aus dem Belene-Projekt ausgestiegen.

Anfang der 90er Jahre war das Atomkraftwerk Kosloduj sowjetischer Bauart wegen seiner Sicherheit heftig umstritten. Vor dem EU-Beitritt Bulgariens 2007 mussten die ältesten vier Reaktoren stillgelegt werden. Zurzeit sind in dem aufgerüsteten Atomkraftwerk zwei 1000-Megawatt-Blöcke in Betrieb.

SDA-ATS