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Die Bildungskommission des Ständerats folgt dem Anliegen ihrer Schwesterkommission: Der Bund soll das Programm zur Schaffung von Krippenplätzen weiter fördern. (Archivbild)

KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER

(sda-ats)

Die ständerätliche Bildungskommission (WBK) will das Impulsprogramm zur Schaffung von Kinderbetreuungsplätzen verlängern. Sie unterstützt eine parlamentarische Initiative der Nationalratskommission mit 7 zu 6 Stimmen.

Das Impulsprogramm ist bis am 31. Januar 2019 befristet. Die ständerätliche Kommission habe zu Kenntnis genommen, dass es weiterhin einen Bedarf nach Krippenplätzen im schulergänzenden sowie im vorschulischen Bereich gebe, teilten die Parlamentsdienste am Freitag mit. Sie unterstütze daher die parlamentarische Initiative, das Programm zu verlängern. Mit dieser Zustimmung kann die nationalrätliche WBK nun zuhanden des Parlaments einen Erlassentwurf ausarbeiten.

Mit dem Impulsprogramm des Bundes wird die Schaffung von Betreuungsplätzen in Kindertagesstätten, Tagesschulen und Tagesfamilien unterstützt. Die Einrichtungen erhalten während maximal drei Jahren Finanzhilfen.

Das Programm war 2003 gestartet worden und ist bereits zweimal verlängert. Bisher wurde die Schaffung von über 54'000 Betreuungsplätzen mit gut 350 Millionen Franken unterstützt. Die Nationalratskommission hielt im November fest, dass die Anschubfinanzierung eine nachhaltige Wirkung habe - fast alle der vom Bund unterstützten Einrichtungen existierten noch.

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