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Die energietechnische Sanierung von Liegenschaften stösst bei den Eigentümern auf riesiges Interesse. Im ersten Jahr des nationalen Gebäudeprogramms sind viel mehr Fördergelder beantragt worden als erwartet. Um Engpässe zu vermeiden, nehmen Bund und Kantone nun Anpassungen vor.

Statt der erwarteten 12'000 bis 16'000 Gesuche haben beinahe 30'000 Hauseigentümer ein Gesuch eingereicht, um für die Isolation von Fenstern, Dächern oder Fassaden Geld von Bund und Kantonen zu erhalten.

Insgesamt beantragten sie Fördergelder im Umfang von 244 Millionen Franken, wie Andreas Götz, Vize-Direktor des Bundesamts für Umwelt (BAFU) am Donnerstag vor den Medien in Bern sagte. Bewilligt wurden rund 26'000 Gesuche im Gesamtwert von 204 Millionen Franken.

Der Bund stellt aber für die Sanierung der Gebäudehüllen aus der CO2-Abgabe pro Jahr nur 133 Millionen Franken zur Verfügung. Bereits Anfang dieses Jahres waren deshalb die Fördermittel für das gesamte Jahr bereits versprochen.

Bund und Kantone wollen nun als Träger des Gebäudeprogramms Anpassungen vornehmen, damit es über die gesamte Dauer des zehnjährigen Programms nicht zu Liquiditätsengpässen kommt.

Kleine Projekte nicht fördern

Einerseits wollen sie die minimale Fördersumme pro Gesuch von heute 1000 auf 3000 Franken erhöhen. Andererseits soll der Förderbeitrag für den Ersatz von Fenstern von 70 auf 40 Franken pro Quadratmeter gesenkt werden.

Diese Massnahmen stehen laut Beat Vonlanthen, dem Präsidenten der kantonalen Energiedirektoren (EnDK), nicht im Widerspruch zur Atomenergie-Debatte und den möglichen Ausstiegsszenarien. "Wir wollen die Gebäudesanierungen nicht bremsen", sagte er.

Unterstützt wurde er darin auch vom Präsidenten des Steuerungsausschusses des Gebäudeprogramms, Ständerat Pankraz Freitag (FDP/GL). Mit den beiden Anpassungen gehe es einzig darum, das Programm effizient umzusetzen, sagte Freitag. Heute würden sehr viele Gesuche Projekte betreffen, für die Förderbeiträge um die 1000 Franken beantragt würden.

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SDA-ATS