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Bern - Die Schweizer Naturparklandschaft bekommt Zuwachs: Beim Bundesamt für Umwelt sind am Freitag acht Gesuche für den Betrieb eines Parks von nationaler Bedeutung eingegangen; allein aus dem Kanton Bern kommen vier Anträge. Läuft es nach Plan, können die Pärke 2012 eröffnet werden.
Die Gesuche in Form einer Charta legen die Leitlinien für die zunächst zehnjährige Betriebsphase fest, wie das Netzwerk Schweizer Pärke mitteilte. Neue Pärke entstehen sollen im Binntal VS, auf dem Chasseral BE/NE, im Diemtigtal BE, auf dem Gantrisch BE/FR, in Ela GR, in Gruyère Pays-d'Enhaut VD/FR, nördlich von Aarau (Jurapark) sowie im Gebiet Thunersee-Hohgant BE.
Laut dem Netzwerk erfüllen alle acht Kandidaten nach einer mehrjährigen Vorbereitungszeit die erforderlichen Voraussetzungen für das Label "Park von nationaler Bedeutung". Das BAFU wird voraussichtlich Ende August entscheiden, welche Pärke 2012 tatsächlich 2012 eröffnet werden können.
Zustimmung der Bevölkerung VoraussetzungGrundlegende Bedingung für den Betrieb eines Parks ist jedoch dessen demokratische Verankerung. Das heisst, nur Gemeinden, in denen die Mehrheit der Stimmberechtigten damit einverstanden ist, können einen Park realisieren. Im Verlauf der Vorbereitungsphase waren in mehreren Parkprojekten einzelne Gemeinden wieder abgesprungen, andere dafür neu hinzugekommen.
Die acht Kandidaturen umfassen insgesamt 137 Gemeinden. Diese verfügen über insgesamt 150'000 Einwohner und eine Fläche von 2584 Quadratkilometern, was 6,2 Prozent der Landesfläche entspricht.
Kontrolle nach zehn JahrenNach zehn Jahren wird der Bund überprüfen, ob ein Park die Ziele erreicht hat und die Voraussetzungen für das Label weiterhin erfüllt. Die weitere Fortführung eines Parks erfordert daneben erneut die Zustimmung der Bevölkerung.
Neben dem Schweizer Nationalpark im Engadin sind bereits vier Pärke in Betrieb: Entlebuch LU, Sihlwald ZH, Thal SO und Val Müstair GR. Der Parco Nazionale Locarnese unternimmt seinerseits einen neuen Anlauf für die Errichtung eines Nationalparks. Ein erster Anlauf war am Widerstand der Valle-Maggia-Gemeinden gescheitert. Stattdessen machen neu mehrere Gemeinden am Lago Maggiore mit.
Sechs weitere Pärke (Adula, Beverin, Doubs, Jura vaudois, Pfyn-Finges und Val d'Herens) sind in der Vorbereitungsphase.

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SDA-ATS