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Bundesanwaltschaft eröffnet Verfahren nach Anschlag in Marrakesch

Die Bundesanwaltschaft (BA) hat im Zusammenhang mit dem Terroranschlag auf ein Touristencafé in Marrakesch von Ende April ein Verfahren eröffnet. Drei der 17 Todesopfer in der marokkanischen Stadt waren aus der Schweiz.

Das Verfahren richte sich gegen unbekannte Täterschaft, bestätigte BA-Sprecherin Jeannette Balmer am Dienstag gegenüber der Nachrichtenagentur SDA eine Meldung von Schweizer Radio DRS. Die Bundesanwaltschaft stehe in engem Kontakt mit den zuständigen Behörden in Marokko. Weitere Einzelheiten würden derzeit nicht bekanntgegeben.

Drei Marokkaner wurden nach dem Anschlag am 28. April als Verdächtige festgenommen, nach Angaben aus dem marokkanischen Innenministerium auch der Hauptverdächtige.

Erst wenige Tage vor dem Anschlag hatten mutmassliche marokkanische Mitglieder der Terrororganisation Al-Kaida im islamischen Maghreb (AQMI) in einer Videobotschaft im Internet mit Anschlägen im nordafrikanischen Land gedroht. Als Begründung nannten sie die jahrelange Unterdrückung von Islamisten in Marokko.

Vor einigen Tagen distanzierte sich Al-Kaida allerdings wieder vom Anschlag in Marrakesch, wie die mauretanische Nachrichtenagentur Nouakchott meldete, die sich ihrerseits auf eine Stellungnahme der Terrororganisation berief.

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