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Die Bundesliga rechnet nach dem schlechten Abschneiden an der WM in Russland nicht mit einem negativen Effekt auf die neue Saison.

In einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur erklärten fast alle Trainer und Manager, dass sie keine negativen Auswirkungen durch das Vorrunden-Aus der deutschen Nationalmannschaft auf die Liga erwarten. "Ich nehme mal das Beispiel Bayern München: Wir sind für die neue Saison komplett ausverkauft", sagte Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandschef des Rekordmeisters. "Die negativen Auswirkungen, so es sie geben sollte, werden sich weitestgehend auf den DFB und die Nationalmannschaft beschränken."

Einige Trainer wie Herthas Pal Dardai und Heiko Herrlich von Bayer Leverkusen hoben dabei mögliche positive Effekte durch das frühe Scheitern der Auswahlspieler von Bundestrainer Joachim Löw hervor. Diese seien "früher aus dem Urlaub zurück als erwartet", sagte Herrlich. "Das wird positive Auswirkungen auf die Vorbereitung der Bundesligateams haben."

Stefan Reuter, Manager des FC Augsburg, betonte allerdings, dass man "sehr bewusst" an Dinge herangehen müsse und sich nicht auf vergangenen Erfolgen ausruhen dürfe. "Wir müssen schauen, dass die anderen Nationen nicht an uns vorbeiziehen", sagte der Weltmeister von 1990. "Wir müssen uns Gedanken machen, was wir verbessern können, um noch erfolgreicher zu sein."

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SDA-ATS