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Bundespräsidentin Leuthard an Eröffnung der Fussball-WM

Dieser Inhalt wurde am 10. Mai 2010 - 15:58 publiziert
(Keystone-SDA)

Bern/Johannesburg - Die Schweiz wird am Eröffnungsspiel der Fussball-WM am 11. Juni durch Bundespräsidentin Doris Leuthard vertreten sein. Sportminister Ueli Maurer verzichtet auf eine WM-Teilnahme vor Ort.
Am Eröffnungsspiel im Soccer-City-Stadion in Johannesburg stehen sich Südafrika und Mexiko gegenüber. Ueli Maurer hatte einen Besuch des Spiels Schweiz gegen Spanien am 16. Juni in Durban ins Auge gefasst. Weil in seinem Departement aber so viel anstehe, sehe Bundesrat Maurer von einer Reise nach Südafrika ab, sagte VBS-Sprecher Sebastian Hueber auf Anfrage.
Nationalratspräsidentin Pascale Bruderer wird ihrerseits Ende Juni privat an die Fussball-WM reisen, wie die Parlamentsdienste bestätigten.
In Südafrika laufen derweil die letzten WM-Vorbereitungen auf Hochtouren. Mit Grossveranstaltungen hat das Land bereits Erfahrung: Seit 1994 war Südafrika Gastgeber von immerhin 140 internationalen Sportanlässen, wie der Schweizer Botschafter Rudolf Baerfuss dieser Tage vor Vertretern der Schweizer Medien sagte.
Auch Schweizer profitieren wirtschaftlich von der Fussball-WM. Baerfuss erinnerte daran, dass die Schweizer Architektin Michèle Rüegg für den Bau von drei Stadien - in Port Elizabeth, Durban und Kapstadt - mitverantwortlich ist. Rüegg arbeitet für das deutsche Architektenteam gmp.
Die Schweizer Garaventa AG übernahm den Bau einer Standseilbahn, die über dem neuen Moses-Mabhida-Stadion in Durban verläuft. Die Thurgauer Firma Nüssli AG ihrerseits installierte laut Baerfuss unter anderem gegen 13'000 zusätzliche Stadion-Sitze, die nach der WM wieder entfernt werden.
Baerfuss ist überzeugt, dass die WM zur nationalen Einheit Südafrikas beitragen wird. "Südafrika ist stolz darauf." Das WM-Fieber unter der breiten südafrikanischen Bevölkerung scheint sich aber in Grenzen zu halten.

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