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Bern - Bundespräsidentin Doris Leuthard hat am Neujahrsempfang des Diplomatischen Korps die Staatengemeinschaft aufgefordert, Probleme gemeinsam zu lösen. Sie wandte sich in ihrer Rede dagegen, dass eine Gruppe von zwanzig auserwählten Staaten alleine entscheidet.
Die Bewältigung der zahlreichen Krisen sei eine globale Verantwortung, erklärte Doris Leuthard vor den Botschafterinnen und Botschaftern aus 110 Ländern. Deshalb dürfe kein Land ausgeschlossen werden.
"Wir können und wollen die Verantwortung nicht an eine Gruppe von zwanzig auserwählten Staaten abgeben", sagte sie. Dies umso mehr, als dass die G20 den Worten "wenige oder gar widersprüchliche Taten" folgen liessen.
Die Schweiz wolle mitreden und Verantwortung mittragen. Das zeige sie zurzeit mit dem Präsidium des Europarats, der Ausrichtung des Frankophonie-Gipfels vom kommenden Herbst in Montreux und demnächst mit dem Präsidium der 65. UNO-Generalversammlung.
Anstrengungen forderte Leuthard von der Staatengemeinschaft vor allem bei der Aufarbeitung der Finanzkrise. Nun müsse eine neue verlässliche Finanzarchitektur geschaffen werden.
Sie sprach vor den Diplomaten auch das Volks-Ja gegen die Minarette an. Nun gelte es die Diskussion über den Umgang mit dem Islam und über die Integration zugewanderter Menschen zu führen. Integration sei dabei primär eine Bringschuld und bedeute auch, dass unsere verfassungsmässigen Grundrechte respektiert würden.
Vor dem Austausch der Neujahrswünsche empfing die Bundespräsidentin traditionsgemäss die Spitzen der Berner Behörden von Kanton, Stadt und Burgergemeinde. Während diese - wie es der Brauch will - trotz Schneefalls in Kutschen vor dem Bundeshaus vorfuhren, liessen sich die Diplomaten in Limousinen vors Parlamentsgebäude chauffieren.

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SDA-ATS