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Im Beisein von Bundesrätin Doris Leuthard (zweite von rechts) ist am Freitag ein Teilstück der Autobahn A9 im Oberwallis eingeweiht worden.

KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT

(sda-ats)

Im Oberwallis ist am Freitag im Beisein von Bundesrätin Doris Leuthard ein Abschnitt der Autobahn A9 eingeweiht worden. Die 430 Millionen Franken teuren Bauarbeiten dauerten zwölf Jahren und waren anspruchsvoll.

Das sieben Kilometer lange Teilstück führt von Leuk/Susten nach Gampel/Steg und verbessert den Verkehrsfluss auf der Simplonroute, wie der Kanton Wallis mitteilte. Zudem wird ab Freitag die Ortschaft Turtmann vom Durchgangsverkehr entlastet.

Dafür sorgt ein 1,35 Kilometer langer Tagbautunnel, der alleine 230 Millionen Franken kostete. Dieser war zudem nötig, um den Fortbestand der Industrie- und Gewerbezone rund um den Bahnhof Turtmann zu gewährleisten, wie der Kanton Wallis festhielt.

Die Bauarbeiten waren äusserst komplex, weil es im Untergrund und an der Oberfläche zu Setzungen kam. Zur Einweihung des Teilstücks fuhren Bundesrätin Doris Leuthard (CVP), die Walliser Regierungspräsidentin Esther Waeber Kalbermatten (SP) und der Walliser Baudirektor Jacques Melly (CVP) einen Teil der neuen A9 mit Elektroautos ab.

Wichtiges Etappenziel

Die Eröffnung gilt als wichtiges Etappenziel zur Vollendung der A9 im Oberwallis. An sämtlichen Abschnitten werde heute gearbeitet, mit Ausnahme der Teilstrecke durch den Pfynwald.

Für diesen Teil bereitet das Amt für Nationalstrassenbau (ANSB) derzeit die öffentliche Planungsauflage vor, die im Frühjahr 2017 erwartet wird. Als nächster Teil der A9 dürfte 2017/2018 der Eyholz-Tunnel der Südumfahrung von Visp in Betrieb genommen werden.

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SDA-ATS