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Bundesrätin Leuthard wirbt für mehr Schweizer Einfluss in der G20

Dieser Inhalt wurde am 09. Oktober 2009 - 11:01 publiziert
(Keystone-SDA)

Seoul - Bundesrätin Doris Leuthard hat sich in Südkorea für mehr Einfluss der Schweiz in der G20 eingesetzt. Besonders in Finanzmarkt-Fragen möchte die Schweiz angehört werden, sagte Leuthard am Freitag dem südkoreanischen Permierminister Chung Un-chan.
Sie habe ihm den Wunsch der Schweiz mitgeteilt, für das G20-Treffen als Gast oder zur Mitarbeit in einer Untergruppe eingeladen zu werden, sagte die Bundesrätin der Nachrichtenagentur SDA in Seoul. Südkorea übernimmt im November den Vorsitz der Gruppe der 19 wichtigsten Volkswirtschaften inklusive der Europäischen Union (G20) und wird im November 2010 das Treffen durchführen.
Neben der G20 diskutierten Doris Leuthard und der Premierminister unter anderem über die Situation in der Weltwirtschaft und die Rolle der Schweiz an der innerkoreanischen Grenze - dort sind Schweizer Soldaten im Einsatz, um den Waffenstillstand zwischen den Bruderstaaten zu überwachen.
Vor dem Treffen mit Chung Un-chan fand ein Gespräch der Bunderätin mit dem Handelsminister Kim Jong-hoon statt. Thema waren namentlich die Probleme der Schweizer Uhrenindustrie mit Fälschungen. Erst kürzlich haben die südkoreanischen Behörden 8000 Imitate beschlagnahmt.
Doris Leuthard und Kim Jong-hoon tauschen sich zudem über das Freihandelsabkommen aus, welches die Schweiz und die anderen Mitglieder der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) seit 2006 mit Südkorea haben.
Die Geschäftsbeziehungen hätten sich dank des Abkommens sehr positiv entwickelt, sagte die Bundesrätin. Leuthard weilt zusammen mit einer Wirtschaftsdelegation noch bis (morgen) Samstag in Asien. Von Montag bis Donnerstag hatte sie Japan besucht.

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