Navigation

Bundesrätin Leuthard wirft anderen Parteien Verweigerung vor

Dieser Inhalt wurde am 31. Oktober 2009 - 11:06 publiziert
(Keystone-SDA)

Dietikon ZH - CVP-Präsident Christophe Darbellay kritisiert die Kriegsmaterial-Plakate der Jungsozialisten (Juso) aufs Schärfste. Die Kampagne, die CVP-Bundesrätin Doris Leuthard mit Blut an den Händen zeigt, sei einfach miserabler Stil.
Das Plakat sei ein Tiefpunkt, der jeglichen Respekt vor einer Magistratsperson vermissen lasse, sagte Darbellay am CVP-Parteitag in Dietikon.
Von Juso-Präsident Cédric Wermuth, den er als "Sektenpräsidenten" bezeichnete, verlangte Darbellay den sofortigen Rückzug der Plakate und eine öffentliche Entschuldigung.
Der Vorstand der CVP lehnt die Initiative "Gegen den Export von Kriegsmaterial" ab. Die Idee sei zwar grossherzig, doch sie säge am Ast, auf dem die Schweiz sitze, sagte Darbellay und erinnerte daran, dass 15'000 Menschen in der Rüstungsindustrie arbeiten.
Die Wirtschaftkrise sei aber nicht der einzige Grund für das "Nein" der CVP. Niemand wolle Kriege, Terrorismus oder Naturkatastrophen, sagte Darbellay. "Doch sie existieren und wir müssen uns davor schützen." Dies stehe keineswegs im Widerspruch zu seinem Leben als gläubiger Christ.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen

Passwort ändern

Soll das Profil wirklich gelöscht werden?