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Die Eröffnung der muba 2011 am Freitag in Basel ist von den Ereignissen in Ägypten mitgeprägt worden. Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf richtete Wünsche für Frieden und Demokratie an die Menschen im Land. Am Stand des muba-Gastlands war sie zuvor vom ägyptischen Botschafter begrüsst worden.

Sie wünsche den Gästen aus Ägypten "offene Arme und Herzen hier in Basel", sagte die Bundesrätin in ihrer Eröffnungsansprache vor mehreren hundert Gästen. Den Menschen in Ägypten wünsche sie, dass die Krise ohne Gewalt bewältigt werden und sie "bald in Frieden und einem demokratischen System leben" können.

Zuvor war Widmer-Schlumpf auf dem traditionellen Bundesrats-Rundgang durch die Messe am Stand Ägyptens vom ägyptischen Botschafter in der Schweiz, Magdy G. Sharawy, begrüsst worden. Sie liess sich die ausgestellten Produkte zeigen - Kunsthandwerk, Reiseinformationen, archäologische Modelle und anderes.

Die Messe und das ägyptische Fremdenverkehrsamt hatten trotz der Unruhen an dem seit zwei Jahren vorbereiteten muba-Auftritt festgehalten. Verzichtet wurde indes auf ursprünglich geplanten Musik- und Tanzdarbietungen - so auch an der Eröffnung, an der stattdessen die Pop-Musiker Tanja und Phil Dankner auftraten.

Blick auf Finanzkrise

Widmer-Schlumpf warb in ihrer Eröffnungsrede des weiteren für die bundesrätlichen Massnahmen in der Folge der Finanzkrise. Ohne stabilen Finanzplatz gebe es keinen Werkplatz, die Finanzbranche müsse aber zum Mitspielen in der sozialen Marktwirtschaft bereit sein, sagte sie.

Wenn das Spielfeld international sei, würden zudem nationale Massnahmen zu kurz greifen. Die Schweiz habe "grösstes Interesse an einem stabilen Euro" und sollte sich an den Massnahmen des internationalen Währungsfonds (IWF) beteiligen.

Zwischenfall an SVP-Stand

Mit ihr sowie der SP und der SVP präsentieren sich neu auch politische Parteien an der Messe. Einen Besuch stattete Widmer-Schlumpf auch der Sonderschau von alliance F "Der weibliche Blick auf die Zukunft" ab, einem Projekt unter dem Patronat der vier Bundesrätinnen.

Am Stand der SVP kam es am ersten Messetag zu einem Zwischenfall: Drei bis fünf junge Personen haben versucht, den anwesenden SVP-Präsidenten Toni Brunner mit Eier zu bewerfen. "Zum Glück wurde er nicht getroffen", sagte Sebastian Frehner, Präsident der SVP Basel-Stadt, auf Anfrage. Anschliessend seien die jungen, normal gekleideten Personen weggerannt und in der Menge untergetaucht. Brunner hatte am SVP-Stand Autogramme verteilt.

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SDA-ATS