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Innosuisse-Präsident André Kudelski (Archivbild)

KEYSTONE/LAURENT GILLIERON

(sda-ats)

André Kudelski wird Präsident der Förderagentur Innosuisse, der Nachfolgeorganisation der KTI. Das hat der Bundesrat am Freitag entschieden. Neben dem Chef des Technologieunternehmens sitzen sechs weitere Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft im Verwaltungsrat.

Es handelt sich um den Computerwissenschaftler und EPFL-Professor Edouard Bugnion, Martina Hirayama, Direktorin der School of Engineering der ZHAW Winterthur, den Immaterialgüterrechts-Experten Thierry Calame, PerioC-Chefin Trudi Haemmerli, Nicola Thibaudeau, Chefin der Bieler Micro Precision System und dem CS-Investmentbanker Marco Illy.

Hirayama und Haemmerli sind schon heute Mitglieder der Kommission für Technologie und Innovation (KTI), die durch Innosuisse abgelöst wird. Es handelt sich um eine neue öffentlich-rechtliche Anstalt mit dem Auftrag, die Unternehmen gezielt in der Innovation zu unterstützen

Mit der Zusammensetzung des Verwaltungsrats sieht der Bundesrat eine enge Verknüpfung von Wissenschaft und Wirtschaft gewährleistet. Die Mitglieder des Gremiums seien zudem mit dem Innovationsmanagement und den Mechanismen und Herausforderungen der Innovationsförderung vertraut.

Innosuisse nimmt den Betrieb 2018 auf. Bis dahin muss der neu gewählte Verwaltungsrat die Anstalt startklar machen. Zu dessen Aufgaben gehört der Erlass des Organisationsreglements und der Verordnungen der Innosuisse, das Mehrjahresprogramm und das Budget.

Heute unterstützt die KTI insbesondere Forschungs- und Entwicklungsprojekte zwischen Hochschulen und Unternehmen, Jungunternehmer und Start-ups. 2015 beliefen sich die gesprochenen Förderbeiträge auf 204,4 Millionen Franken.

Als öffentlich-rechtliche Agentur mit einer neuen Struktur soll Innosuisse diese Aufgabe besser wahrnehmen können. In den Jahren 2017-2020 steht ihr rund 950 Millionen Franken zur Verfügung.

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SDA-ATS