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Bundesrat Merz schaltet sich in Geigen-Affäre ein

Dieser Inhalt wurde am 29. Mai 2010 - 18:25 publiziert
(Keystone-SDA)

Bern - Der Fall der am Zoll beschlagnahmten Guarneri-Geige hat die höchste Ebene erreicht: Bundesrat Hans-Rudolf Merz hat der betroffenen Stargeigerin per Brief sein Bedauern über den Vorfall ausgedrückt, wie ein EFD-Sprecher Angaben der "NZZ" bestätigte.
Das Corpus Delicti, eine Guarnieri aus dem Jahr 1741 mit einem Schätzwert von 4,5 Mio. Euro, war Zöllnern am Flughafen Zürich Ende April aufgefallen. Es war im Gepäck der in Bern wohnhaften österreichischen Stargeigerin Patricia Kopatchinskaja, die es von der Österreichischen Nationalbank ausgeliehen bekommen hatte.
Weil die Geigerin für die Einfuhr der wertvollen Leihgabe keine Frei-Papiere dabei hatte und die geforderte Kaution von rund 400'000 Fr. nicht gleich hinterlegte, blieb die Geige beim Zoll. Die Bank liess sie später zurückholen. Der Geigerin droht derweil eine saftige Busse. Der Fall machte international Schlagzeilen.
Merz hat nun in seinem Brief an Kopatchinskaja nicht nur sein Bedauern ausgedrückt, sondern auch die geltenden Einfuhr-Vorschriften erläutert. Er wolle damit Verständnis für die daran gebundenen Beamten am Flughafenzoll wecken, wie weiter zu erfahren war.

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