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Burckhardt Compression hat mehr Umsatz, aber weniger Gewinn gemacht

Der Kompressorenproduzent Burckhardt Compression hat ein durchzogenes Geschäftsjahr 2010 (per 31.3.2011) hinter sich. Schlechtere Einkaufskonditionen, eine tiefe Auslastung der Werkstätten und der starke Franken sorgten im Vergleich zum Vorjahr für einen Gewinnrückgang.

Der operative Gewinn (EBIT) nahm um 17,1 Prozent auf 61,5 Mio. Fr. ab. Der Reingewinn fiel mit 45,1 Mio. Fr. sogar 19,5 Prozent schwächer aus als im vorherigen Geschäftsjahr, wie Burckhardt am Dienstag mitteilte.

Dank Bestellungen aus früheren Jahren erzielte das Winterthurer Unternehmen dafür mit 355,6 Mio. Fr. ein leichtes Umsatzplus von 3,6 Prozent.

Der neue Burckhardt-Chef Marcel Pawlicek betonte vor den Medien, dass das Unternehmen weiter wachsen will. Aus eigener Kraft strebe Burckhardt ein mittelfristiges Wachstum von fünf bis acht Prozent an.

Das Wachstum der Burckhardt-Kunden auf den Märkten Gastransport und -lagerung, Raffinerie, Petrochemie- und Chemieindustrie liessen hoffen, dass Burckhardt davon profitieren könne. Burckhardt bietet für die Abnehmer in diesen Branchen unter anderem Kompressoren an, die Gase verdichten, kühlen oder verflüssigen.

Auftragsbücher füllen sich

Auf ein Wachstum deuten auch die Auftragsbücher von Burckhardt hin. Der Bestellungseingang in der Höhe von 362,5 Mio. Fr. ist im letzten Geschäftsjahr deutlich um über ein Viertel höher ausgefallen als noch im Vorjahr.

In China plant das Unternehmen den Aufbau einer eigenen Produktionsstätte für kleinere Kompressoren. Burckhardt rechnet in den kommenden ein bis zwei Jahren mit Aufbau-Investitionen von 10 bis 15 Mio. Franken.

Suche nach geeigneten Kandidaten

Neben dem angestrebten internen Wachstum laufe auch die Suche nach geeigneten Übernahmekandidaten weiter. Pawlicek wies darauf hin, dass im vergangenen Jahr ein Akquisitionsprojekt in letzter Minute abgebrochen wurde.

Insgesamt gibt sich die Geschäftsführung für das laufende Jahr "verhalten optimistisch". Bei den Bestellungseingängen und beim Umsatz werden Zuwächse erwartet. Die Währungskrise dürfte den Geschäftsgang allerdings weiter belasten.

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