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Zürich - Beim Busunfall im Zürcher Kreis 4 vom Sonntag wurden mehr Personen verletzt als zunächst angenommen. Die Stadtpolizei Zürich korrigierte die Zahl am Montag von 13 auf 17. Einige Verletzte verliessen die Unfallstelle offenbar selbstständig.
Es sei gut möglich, dass diese Personen einen Schock erlitten und die Verletzung deshalb erst später bemerkt hätten, sagte ein Sprecher der Stadtpolizei auf Anfrage. Glücklicherweise hätten diese Verletzten nur leichte Blessuren erlitten.
Von den 11 Personen, die ins Spital gebracht wurden, ist die Mehrheit inzwischen wieder zu Hause. Sie hatten meist Prellungen und Schürfungen, die im Spital ambulant behandelt werden konnten. Bei diesen Verletzten handelt es sich um 11 Frauen und 6 Männer im Alter zwischen 16 und 75 Jahren.
Nach wie vor im Spital liegen der 50-jährige Chauffeur des Trolleybusses und ein Passagier, die beide mittelschwer verletzt wurden. Über die Art der Verletzungen kann die Polizei keine Angaben machen. Beide würden sich aber nicht in Lebensgefahr befinden, so der Sprecher.
Die Unfallursache ist laut einer Mitteilung der Stadtpolizei Zürich vom Montag immer noch unklar.
Bewohner konnten ins Haus zurück
Die Bewohner des durch den Busunfall beschädigten Hauses konnten die Nacht auf Montag zu Hause verbringen. Sie konnten um Mitternach in ihre Wohnungen zurückkehren. Der Statiker, der das Gebäude untersuchte, hatte sein Einverständnis gegeben.
Ein VBZ-Chauffeur war am Sonntagnachmittag auf der Schöneggstrasse mit einem Trolleybus in einer Kurve geradeaus gefahren und mit voller Wucht in ein Haus geprallt. Der Bus prallte direkt an den Rand eines Schaufensters, was die Statik des Gebäudes möglicherweise beeinträchtigte.
Um den Bus gefahrlos aus dem Haus ziehen zu können, mussten Stützen angebracht werden.

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SDA-ATS